Der Verrat wird enthüllt-1b

957 Worte

Die Stille lastete schwer auf uns, dicht und erdrückend, wie die Ruhe vor dem Sturm. Islas Atem ging langsam und unregelmäßig an meiner Brust, und ich spürte das Zittern unter ihrer Haut, wie eine zerbrechliche Flamme, die gegen den Wind ankämpft. „Kael“, flüsterte sie mit zitternder Stimme. „Was, wenn ich mich selbst verliere? Was, wenn das Mal … die Macht in mir … mich für immer verändert?“ Ich hob ihr Gesicht zu meinem, suchte ihren Blick, verzweifelt bemüht, ihr zu zeigen, dass ich noch da war – fest, real und unnachgiebig. „Du bist nicht allein“, sagte ich mit rauer, aber fester Stimme. „Was auch immer dieses Mal bedeutet, was auch immer es bewirkt – es besitzt dich nicht. Nicht jetzt, nicht jemals.“ Sie schüttelte langsam den Kopf, ein kaum merkliches Lächeln huschte über ihre Lip

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