Lunas Fluch-1c

928 Worte

Als ich erwachte, herrschte Stille. Nicht still – *still*. Als hielten die Bäume selbst den Atem an. Der Schmerz in meiner Brust hatte sich zu einem Brennen abgeschwächt, doch die Narbe pulsierte noch immer langsam, wie ein zweiter Herzschlag. Kael hockte neben mir, seine Hand um meine geschlungen, seine Augen voller etwas, das ich nicht deuten konnte. „Isla“, hauchte er, als er sah, dass ich die Augen öffnete. „Ich bin da“, flüsterte ich. Mein Hals war wie ausgetrocknet. „Was … was war das für eine Stimme?“ Kael antwortete nicht sofort. Er half mir auf, mich aufzusetzen, seine Hände ruhig, aber sein Kiefer angespannt. „Ich weiß es nicht“, sagte er schließlich. „Aber als sie sprach … spürte ich etwas. Alt. Hungrig. Und sie *kannte* dich.“ Ich sah mich um. Wir waren nicht mehr auf der

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