**Kapitel Acht**

1123 Worte

Selena saß am Fenster und starrte in den grauen Morgenhimmel. Regen tropfte gleichmäßig von den Dachkanten und bildete kleine Pfützen auf den Kopfsteinpflasterwegen darunter. Sie schlang die Arme um ihre Knie und fühlte sich gefangener denn je. Viktors Warnung in der vergangenen Nacht hatte sie erschüttert, aber nichts klargestellt. Im Gegenteil – sie fühlte sich noch verwirrter. Dmitri war gefährlich – davon war sie überzeugt. Aber auch Adrian war nicht sicher. Seine Stimmung wechselte so plötzlich wie ein aufziehender Sturm. In einem Moment schien er beinahe freundlich, im nächsten war er kalt und kontrollierend. Wie sollte sie jemandem wie ihm vertrauen? Das plötzliche Auftauchen ihrer Mutter hatte alles nur noch komplizierter gemacht. Als sie am Vorabend in Selenas Zimmer erschienen

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