Ninas Finger schlossen sich um den Griff des Messers, und ihr Griff wurde fester, während sie den Mann anstarrte, der zusammengesunken im Stuhl saß. Sein Atem ging stoßweise, Blut tropfte aus einem Schnitt an seiner Schläfe. Er war kaum bei Bewusstsein, sich der Gefahr nicht bewusst. Matteo und Rosco standen in der Nähe und beobachteten jede ihrer Bewegungen. Das war es. Ein Loyalitätstest. Ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Wenn sie sich weigerte, würden sie wissen, dass sie nicht wirklich auf Adrians Seite stand. Wenn sie zu lange zögerte, würden sie sie verdächtigen. Und wenn sie es tatsächlich durchzog … Ihr drehte sich der Magen um. Sie spürte Matteos Blick, der sich in sie bohrte. „Was dauert so lange?“, fragte er mit Belustigung in der Stimme. Rosco, schweigsam wie immer, t

