Selene streckte sich träge auf dem Bett aus, ihr Körper war noch warm von Adrians Lage neben ihr. Sie seufzte, rollte sich auf den Bauch und vergrub ihr Gesicht im Kissen. Es roch immer noch nach ihm. Doch der Moment der Ruhe währte nicht lange. Etwas nagte an ihr, ein Gefühl, das sie nicht loswerden konnte. Adrian war heute Morgen abgelenkt gewesen. Und nicht auf die übliche Weise. Sie setzte sich auf und umklammerte ihre Knie. Ihre Finger strichen geistesabwesend über die Laken, während sie die Szene in Gedanken noch einmal abspielte – Adrian küsste sie, seine Berührung verweilte, seine Augen dunkler als sonst. Er machte sich Sorgen. Und wenn Adrian sich Sorgen machte, war das nie ein gutes Zeichen. Ein leises Klopfen an der Tür riss sie aus ihren Gedanken. „Herein“, rief sie und s

