Der Konvoi fuhr schnell. Schwarze Geländewagen rasten durch die Straßen, die Motoren brummten leise unter der angespannten Luft. Adrian saß im Führungsfahrzeug, den Blick geradeaus gerichtet, und trommelte mit den Fingern leicht auf seinem Knie. Das einzige Anzeichen von Ungeduld. Nathan saß neben Matteo im zweiten Wagen, Luca hinter ihnen. Die Luft war erfüllt von Erwartung, doch Nathan konzentrierte sich nicht mehr nur auf die Morenos. Seine Gedanken kreisten immer wieder um die größere Frage: Wer unterstützte sie? Und warum jetzt? In dem Moment, als sie das Lagerhaus in der Nähe des Hafens erreichten, fühlte sich etwas seltsam an. Es war zu still. Nathan hatte genug Kriegsgebiete erlebt, um zu wissen, dass Stille wie diese keinen Frieden bedeutete, sondern eine Warnung. Adrians Män

