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Die Zwillings-Ersatzbraut

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„Ich werde die Operation deiner Mutter bezahlen, aber du musst meinen Bedingungen zustimmen, Rose.“ Ein teuflisches Grinsen spielte um Romildas Lippen.

„Mama ist doch auch deine Mutter!“

„Geschäft ist Geschäft, Rose. Willst du meine Hilfe oder nicht? Lass dich nicht von deinen Gefühlen leiten, verstanden?“

„Was genau willst du, Romilda?“

„Gib deinem Mann deine Jungfräulichkeit.“

„Was, meine Jungfräulichkeit?“

...

Da Rose Baxter dringend Geld für die Operation ihrer Mutter braucht, ist sie gezwungen, die ungeheuerliche Forderung ihrer Zwillingsschwester Romilda anzunehmen – nämlich an Romildas Stelle als Braut bei der Hochzeit aufzutreten.

Wenn es Rose gelingt, Matteo zu täuschen, wird Romilda die Krankenhausrechnungen bezahlen und ihr zusätzlich Geld geben.

Matteo Cavanaugh, ein kühler und distanzierter Milliardär, hat Romilda nie gemocht. Ihre arrangierte Ehe war lediglich der letzte Wunsch von Matteos verstorbenem Vater – unter einer strengen Bedingung: Romilda muss Jungfrau sein.

Doch als Rose Romildas Platz einnimmt, verspürt Matteo plötzlich etwas anderes. Diesmal verliebt er sich in seine „Braut“. Roses Herzlichkeit, Freundlichkeit und ihr Charme ziehen ihn in ihren Bann, wie es Romilda niemals vermocht hat.

Nun will Romilda zurückholen, was ihrer Meinung nach ihr gehört, und Rose aus dem Weg räumen. Doch Rose hat sich bereits unsterblich in Matteo verliebt.

Soll Rose Matteo die Wahrheit sagen und alles riskieren – einschließlich seines Vertrauens? Oder soll sie gehen, im Wissen, dass Matteo niemals für sie bestimmt war?

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„Ist das hier der richtige Ort?“, murmelte die Frau. Rose blieb vor einem luxuriösen Hotel stehen und verglich die Adresse mit der Nachricht, die sie auf ihrem Handy erhalten hatte. Sie stimmte überein – ihre Schwester hatte sie tatsächlich gebeten, sich dort mit ihr zu treffen. Es war sieben Jahre her, seit Rose Baxter das letzte Mal von ihrer Schwester gehört hatte, und nun kam plötzlich diese Nachricht aus heiterem Himmel. „Was macht sie an einem Ort wie diesem?“ Rose betrat die Hotellobby, wurde jedoch sofort von einem Sicherheitsmann aufgehalten. Angesichts ihres schlichten Erscheinungsbildes würde jeder, der daran gewöhnt war, die Oberschicht zu bedienen, instinktiv einer einfachen Frau den Zutritt verwehren. „Moment, Miss, wohin wollen Sie?“, fragte der Wachmann. Rose zeigte ihm den Bildschirm ihres Handys. „Ich bin Rose. Ich wurde von Romilda Baxter eingeladen, die hier in einer Suite wohnt.“ Das Verhalten des Hotelpersonals änderte sich augenblicklich. „Ah, ja. Sie hat ausdrücklich darum gebeten, dass Sie kommen.“ Roses Augen weiteten sich. „Wirklich?“ „Ja, Miss. Bitte folgen Sie mir.“ Während Rose dem Hotelangestellten folgte, dachte sie: Sieben Jahre waren keine lange Zeit, um in die höchsten Kreise der Gesellschaft aufzusteigen. Wie hatte Romilda das geschafft? Rose und Romilda stammten aus einer gewöhnlichen, beinahe armen Familie. Geldprobleme waren jahrelang der Grund für die endlosen Streitigkeiten ihrer Eltern gewesen. Ihr Vater, ein Spieler und Trinker, hatte überall Schulden angehäuft. Schließlich ließen sich ihre Eltern vor sieben Jahren scheiden. Rose blieb bei ihrer Mutter, während Romilda zu ihrem Vater zog. Rose hatte versucht, Romilda zu kontaktieren, um ihre Beziehung als Schwestern wiederherzustellen. Doch nach der Scheidung behandelte Romilda sie wie eine Fremde. Sie antwortete nie auf Roses Nachrichten. Erst letzte Woche hatte Rose ihr erzählt, dass ihre Mutter schwer krank sei und dass es ihr letzter Wunsch wäre, Romilda noch einmal zu sehen. Nachdem sie Roses Nachrichten jahrelang ignoriert hatte, antwortete Romilda plötzlich. Sie erklärte sich bereit, Rose in einem Fünf-Sterne-Hotel zu treffen. Rose wurde nervös, als der Hotelangestellte vor einer hohen, prächtigen Tür anhielt. Was sollte sie sagen? Sollte sie Romilda sofort umarmen? Oder erst mit etwas Smalltalk beginnen? Ihre Gedanken kreisten voller Unsicherheit. „Das ist die Suite, Miss. Bitte treten Sie ein.“ Der Hotelangestellte klingelte und ging sofort wieder. Rose holte tief Luft, als sich die Tür öffnete. Und … Sie hätte beinahe geschrien, als sie einen halbnackten Mann vor sich sah. Roses Augen weiteten sich ebenso wie seine. „Scheiße! Schatz!“, schrie der Mann. „Was ist los?“, erklang eine Stimme aus dem Inneren. „Sie sieht genauso aus wie du!“ Rose erstarrte und bedeckte schnell ihre Augen, unsicher, was sie tun sollte. War sie im falschen Zimmer gelandet? „Hey, komm rein. Du bist Romildas Schwester, oder?“, sagte der Mann beiläufig. Rose nickte zögernd und trat ein. Die Hotelsuite war größer als ihre kleine Wohnung. Sie verfügte über einen geräumigen Wohnbereich mit bodentiefen Fenstern, eine elegante Küche mit hochwertigen Geräten, eine Kochinsel und mehrere Barhocker. Der Mann deutete auf das weiche, sandfarbene Sofa. Rose zögerte jedoch, sich zu setzen, und blieb nervös stehen. Kurz darauf verschwand der Mann im Schlafzimmer und ließ die Tür einen Spalt offen. Dann trat eine Frau aus dem Schlafzimmer. Sie trug einen purpurroten Satinmantel, und ihr feuchtes Haar fiel ihr über die Schultern. Sie starrten sich an, als würden sie in einen Spiegel blicken. Rose sah sich selbst in Romilda, und Romilda sah sich selbst in Rose. „Oh, wow … sieben Jahre“, sagte Romilda mit einem leisen Lachen. „Du hast dich überhaupt nicht verändert, Rose.“ „Nun ja …“ Rose schluckte schwer. „Du … siehst anders aus.“ „Ist das nicht gut so? Unsere Gesichter mögen identisch sein, aber ich weigere mich, so zu enden wie du.“ Rose verstummte und holte tief Luft. Der Stich von Romildas Worten traf sie hart. Nicht nur das Auftreten ihrer Schwester hatte sich verändert – auch ihre Worte waren grausam geworden. Gab es nach all dieser Zeit keine Liebe mehr in Romildas Herzen? Seit ihrer Geburt waren sie unzertrennlich gewesen und hatten sowohl Freude als auch Leid miteinander geteilt. Aber jetzt? Dass sie als eineiige Zwillinge aus demselben Mutterleib geboren worden waren, reichte offenbar nicht mehr aus, um ihre Bindung aufrechtzuerhalten. Romilda kam Rose wie eine Fremde vor. „Wie geht es dir?“, fragte Rose und wechselte das Thema. „Besser.“ Romilda zuckte mit den Schultern. „Also, was willst du? Über deine Mutter reden?“ „Es geht um unsere Mutter.“ „Nun, seit sie sich für dich entschieden hat, habe ich keine Mutter mehr.“ Rose wollte Romilda erklären, dass ihre Mutter keine Wahl gehabt hatte, nachdem ihr Vater Romilda gezwungen hatte, mit ihm zu gehen. Ihre Mutter hatte die Zwillinge niemals trennen wollen. Doch ihr Vater, ein Meister der Manipulation, hatte das Gericht überzeugt, das Sorgerecht aufzuteilen – ein Kind für jeden Elternteil. Leider schien Romilda daran kein Interesse zu haben. Die Bitterkeit in ihren Augen verriet Rose, dass sie die Vergangenheit noch immer nicht hinter sich gelassen hatte. „Und Papa? Wie geht es ihm?“, fragte Rose und versuchte erneut, das Thema zu wechseln. Romilda lachte kalt. „Keine Ahnung. Wahrscheinlich ist er tot.“ „Was ist passiert, Romilda?“ „Genug, Rose. Ich will nicht über die Vergangenheit reden.“ Romilda verschränkte die Arme. „Sag einfach, was du willst.“ „Mama ist krank, Romilda. Sie musste in den letzten Jahren immer wieder ins Krankenhaus.“ Rose räusperte sich. „Sie vermisst dich und möchte dich sehen.“ „Du meinst, sie braucht mein Geld für die Krankenhausrechnungen?“ Rose ballte die Fäuste. Sie hatte unermüdlich gearbeitet, um ihre Mutter zu pflegen und zu versorgen, und niemals daran gedacht, Romilda um Hilfe zu bitten. Ihre Worte waren beleidigend. „Mama will dich einfach nur sehen! Hätten wir gewusst, dass du so geworden bist, hätten wir dich niemals um etwas gebeten!“, fuhr Rose sie an. Ihr Handy vibrierte in ihrer Tasche, sodass sie zusammenzuckte. Schnell holte sie es heraus und sah, dass das Krankenhaus anrief. „Hallo?“, fragte Rose besorgt. „Miss Rose, Ihre Mutter hatte einen weiteren Anfall. Können Sie bitte ins Krankenhaus kommen? Wir benötigen Ihre Unterschrift für eine Notfall-Bypass-Operation.“ Rose wurde ganz schwach. Die Ärzte hatten die Operation monatelang hinausgezögert, weil sie sie sich nicht leisten konnte. Weder sie noch ihre Mutter hatten eine Krankenversicherung. Woher sollte sie das Geld nehmen? „In Ordnung, ich komme sofort“, sagte Rose. „Danke, Miss Rose. Wir warten auf Sie.“ Das Gespräch endete. Rose atmete zittrig aus, ihre Augen wirkten leer, als sie sich wieder Romilda zuwandte. „Ich muss gehen. Mama hatte einen weiteren Anfall und muss operiert werden“, sagte Rose. „Ich bin froh, dass es dir gut geht, Romilda. Mama wird sich freuen zu hören, dass du ein gutes Leben führst.“ Romilda antwortete nicht sofort. Sie betrachtete Rose lediglich mit unlesbarer Miene. „Auf Wiedersehen, Romilda“, sagte Rose. „Warte, Rose …“ Romilda seufzte. „Was für eine Operation?“ „Eine Herzoperation.“ „Und wie hoch sind die Kosten?“ Warum fragte Romilda das? Es war ja nicht so, als würde Rose sie jemals um Geld bitten. „Ich kümmere mich darum“, antwortete Rose entschlossen. „Du brauchst schnell Geld, Rose. Diese Operation wird ein Vermögen kosten.“ Romilda lächelte leicht. „Ja, das weiß ich. Deshalb werde ich alles tun, was nötig ist, für Mama!“ Romilda lachte leise. „Wie wäre es mit einem Deal? Ich bezahle die Operation … aber du musst etwas für mich tun. Klingt fair, oder?“ „Was für ein Deal?“ * Romilda sagte nie genau, welche Art von Deal sie im Sinn hatte. Sie fragte Rose lediglich nach der Adresse des Krankenhauses. Nun saß Rose voller Unruhe da und wartete darauf, dass Romilda erschien. Die Bypass-Operation ihrer Mutter sollte in einer Stunde beginnen, doch Romilda war nirgends zu sehen. Je mehr Zeit verging, desto größer wurde Roses Verzweiflung. Vielleicht hatte Romilda nie vorgehabt, ihr zu helfen. Vielleicht spielte sie nur mit Rose und dem Leben ihrer Mutter. Falls das stimmte, konnte Rose nicht begreifen, wie Romilda so herzlos sein konnte. Aber sie irrte sich. Romilda erschien zusammen mit dem Mann, den Rose zuvor in der Hotelsuite getroffen hatte. Mit einem Schal um den Kopf und einer übergroßen Sonnenbrille sah Romilda aus wie ein Filmstar aus den Sechzigern oder Siebzigern. Offensichtlich versuchte sie, ihre Identität zu verbergen, damit sie im Krankenhaus niemand erkannte. Sobald sie Rose sah, blieb Romilda stehen. Sie beugte sich zu dem Mann an ihrer Seite und flüsterte ihm etwas zu, bevor sie ihn wegschickte. Er trat beiseite, um den Schwestern Raum für ein privates Gespräch zu geben. Rose ging auf Romilda zu. „Du bist tatsächlich gekommen. Danke, dass du Mama besuchen willst“, sagte Rose. „Hat die Operation schon begonnen?“, fragte Romilda kühl und verschränkte die Arme. Es war eine rhetorische Frage – wie sollte die Operation beginnen, wenn das Krankenhaus noch nicht bezahlt worden war? Rose seufzte und schüttelte schwach den Kopf. „Noch nicht.“ „Was hast du dann die ganze Zeit gemacht? Nur herumgesessen und dich selbst bemitleidet?“, spottete Romilda. Rose senkte den Kopf und fühlte sich klein und machtlos vor ihrer Zwillingsschwester. „Du bist also bereit, mein Angebot anzunehmen, nicht wahr? Auf diese Weise kann deine Mutter gerettet werden“, sagte Romilda bestimmt. „Was genau willst du von mir, Romilda?“, fragte Rose. Ein grausames Grinsen erschien auf Romildas Lippen. „Ich brauche deine Jungfräulichkeit, Rose.“

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