Kapitel 116 Maurices Sicht Als ich erwachte, fiel mir als Erstes die Stille auf. Nicht die friedliche Stille, nicht die Stille, die man nach einer erholsamen Nacht verspürt. Diese Stille fühlte sich bedrohlich an, als würden Menschen irgendwo außerhalb meines Zimmers ihre Worte sorgfältig wählen. Langsam öffnete ich die Augen. Sanftes, weißes Licht fiel auf die Decke. Das gleichmäßige Summen einer Maschine neben meinem Bett. Krankenhaus. Mein Körper schmerzte tief und dumpf. Kein stechender Schmerz. Nicht der brennende Schmerz des Kampfes. Es war die Art von Schmerz, die danach kommt, wenn sich alles endlich daran erinnert, was es durchgemacht hat. Ich versuchte, meinen Arm zu bewegen. Es ging, aber nur mit Mühe. Ich atmete langsam aus und drehte den Kopf. Ethan war nicht da. Das w

