Kapitel 50 Tobias' Sicht Ich schlug die Autotür fester zu, als nötig gewesen wäre. Der Knall hallte scharf und endgültig in der stillen Einfahrt wider. Der Motor war noch warm, doch meine Hände waren kalt, als ich sie in die Taschen schob und auf das Haus zuging. Die Villa stand hoch und still da, wie immer. Zu groß, zu schwer – zu voll von Erinnerungen, die ich zu verdrängen versucht hatte. Maurices Gesicht tauchte plötzlich wieder vor meinem inneren Auge auf. Ihr überraschter Blick, als sie erkannte, wer ich war. Wie sie zusammenzuckte, als Ethan hereinkam. Der gebrochene Schmerz in ihren Augen, den sie verzweifelt zu verbergen suchte. Ich verstand nicht, warum ich so oft an sie denken musste. Ich hatte nur ein paar Mal mit ihr gesprochen. Sie einmal nach Hause begleitet – das hä

