Kapitel 13 Ethans Sicht „Maurice“, sagte ich bestimmt, aber ruhig. „Atme tief durch.“ „Ich kann nicht.“ Sie presste die Fäuste an ihre Brust. „Ich kriege keine Luft … ich kann nicht …“ Sie verlor das Gleichgewicht und sank gegen mich. Ich fing sie auf, bevor sie auf den Boden aufschlug. Ihre Stirn presste sich gegen meine Schulter, und sie klammerte sich verzweifelt an mein Hemd. „Alles wird gut“, flüsterte ich. „Ich bin da.“ Sie zitterte heftiger. „Bitte lass sie mich nicht finden.“ „Niemand weiß, dass du hier bist.“ Ihr Atem ging stoßweise und schmerzhaft. Ich legte einen Arm um ihren Rücken und stützte sie. Sie wich nicht zurück; sie weinte nur; erst leise, dann, als ob der Damm endlich gebrochen wäre. Jeder Schluchzer fühlte sich an wie eine Geschichte, die sie viel zu lang

