Kapitel 14 Maurices Sicht „Glauben Sie, dass es ihnen gut geht?“ Ich fragte den Wachmann zum dritten Mal. Ich stand vor der Eingangstür der Villa und starrte in die Dunkelheit hinaus. Das Licht der Veranda beruhigte mich ein wenig. Der Wachmann neben mir, ein junger Mann namens Caleb, rückte zurecht. „Wir haben noch nichts gehört, Ma’am.“ „Gar nichts?“, fragte ich erneut. „Nein, aber Alpha Ethan ist stark, Beta Ryan auch.“ Das beruhigte mich nicht. Ethan war so schnell hinausgestürmt, nachdem er von den verdächtigen Bewegungen gehört hatte. Sein Gesichtsausdruck war scharf, konzentriert und wütend gewesen. Irgendetwas an Ryans Art, die Nachricht zu überbringen, machte deutlich, dass die Situation nicht normal war. Ich verschränkte die Arme vor der Brust. „Dauern sie normalerweise

