Kapitel 90 Ethans Sicht Ich stand da und starrte Maurice an, als könnte sie jeden Moment wieder verschwinden, wenn ich blinzelte. Sie sah müde aus. Ihre Kleidung war schmutzig, ihre Haare zerzaust, und an ihrem Arm war eine kleine Schnittwunde zu sehen. Sie stand mitten im Wohnzimmer, die Hände verschränkt, die Schultern angespannt. Ryan und Lira standen neben ihr, beide mit schuldbewusstem Blick, beide vermieden meinen Blick. Es war unheimlich still im Haus. Ich verschränkte langsam die Arme und zwang meinen inneren Wolf, die Kontrolle zu verlieren. Wenn ich ihn jetzt zuließe, würde ich die Kontrolle verlieren. Wut, Angst und etwas, das Panik nahekam und das ich nicht benennen wollte, brannten in meiner Brust. Maurice schluckte und sagte schließlich: „Es tut mir leid.“ Ihre Stimme

