Kapitel91

968 Worte

Kapitel 91 Maurices Sicht Ethan kam nicht mehr in mein Zimmer. Das fiel mir als Erstes auf. Nicht laut, nicht wütend. Er hörte einfach auf, morgens nach mir zu sehen, setzte sich mir beim Essen nicht mehr gegenüber. Er sah mich nicht mehr so an wie früher, als würde er ständig meine Atemzüge zählen. Zuerst dachte ich, er sei immer noch wütend, aber das war anders. Es fühlte sich an wie Angst, denn das Haus war danach viel zu groß geworden. Die Flure waren still. Wachen folgten mir überall hin, aber keiner von ihnen sprach, außer wenn ich angesprochen wurde. Ich verbrachte die meiste Zeit in meinem Zimmer, starrte an die Decke und lauschte den Geräuschen der Menschen, die sich ohne mich bewegten. Ethan mied mich absichtlich. Immer wenn ich nach unten kam, suchte er nach einem Grund zu

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