Kapitel82

1160 Worte

Kapitel 82 Maurices Sicht Die Morgenluft war kühl, doch ich war bereits müde. Nicht die Art von Müdigkeit, die von Schlafmangel kommt. Sondern eine, die tief in mir saß, die mich überallhin verfolgte, egal wie viel ich schlief. Trotzdem zwang ich mich aus dem Bett. Zu langes Liegen ließ meine Gedanken nur noch lauter werden. Ich zog mich langsam an und wählte schlichte Kleidung. Nichts, was Aufmerksamkeit erregen würde. Dafür war ich noch nicht bereit. Als ich aus der Villa trat, war die Stadt des Rudels bereits erwacht. Geräusche erfüllten die Straßen. Stimmen. Schritte. Lachen. Das scharfe Klirren von Metall auf dem Trainingsgelände. Es fühlte sich überwältigend und gleichzeitig beruhigend an. Lira wartete auf der Treppe vor dem Haus auf mich. „Du bist zu spät“, neckte sie mich.

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