Kapitel81

1327 Worte

Kapitel 81 Ethans Sicht Ich saß neben ihrem Bett und beobachtete ihren Atem. Jeder Atemzug erinnerte mich daran, dass sie noch da war. Dass sie mir in der Nacht nicht entglitten war. Ihre Wimpern ruhten sanft auf ihren Wangen, feucht von getrockneten Tränen. Ihr Gesicht wirkte im Schlaf jünger, weicher, als hätte die Last, die sie getragen hatte, endlich nachgelassen. Aber ich wusste es besser. Maurice fand selbst im Schlaf keine Ruhe. Ihre Stirn zuckte manchmal, ihre Finger krümmten sich, als hielte sie etwas Unsichtbares fest. Ich beugte mich leicht vor, vorsichtig, sie nicht zu wecken, und strich ihr eine lose Haarsträhne aus dem Gesicht. „Sie ist erschöpft“, sagte der Rudelarzt leise hinter mir. Ich stand auf und drehte mich zu ihm um. „Panikattacken zehren am Körper“, fuhr er

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