Kapitel 80 Maurices Sicht „Lass mich los.“ Meine Stimme klang selbst in meinen Ohren schwach. Ethans Körper presste sich unbeweglich und fest gegen mich. Ein Arm stützte sich neben meinem Kopf ab, der andere umschloss meine Taille. Es gab kein Entrinnen, kein Entkommen. Mein Rücken lag flach an der Wand, mein Atem ging flach und schnell. „Nein“, sagte er. Dieses eine Wort ließ etwas in mir zerbrechen. „Geh weg“, sagte ich noch einmal, diesmal lauter. „Du hast kein Recht, mich so in die Enge zu treiben.“ Sein Kiefer spannte sich an. Ich spürte die Anspannung in ihm, scharf und zurückhaltend, als würde er etwas Gefährliches verbergen. Seine Augen suchten mein Gesicht ab, nicht wütend, nicht grausam, aber intensiv auf eine Weise, die mir Angst machte. „Du bist gerannt“, sagte er. „Scho

