Kapitel 8 Maurices Sicht „Kannst du mich hören?“ Die Stimme drang als Erstes an mein Ohr. Sie klang nah, aber schwach, als würde ich aus einer tiefen, schweren Welt erwachen. Meine Augenlider flatterten langsam, dann riss ich panisch die Augen auf. Das helle, weiße Licht traf mich sofort. Mein Rücken hob sich unwillkürlich vom Bett. Mein Herz raste so schnell, dass ich dachte, es würde mir aus der Brust springen. Ich wusste nicht, wo ich war. Mein Blick schweifte schnell durch den Raum. Weiße Wände, ein piepender Monitor neben mir, ein langer Infusionsschlauch an meinem Arm. Ein Tablett mit medizinischen Instrumenten stand auf einer Ablage, und der sterile Geruch meines Atems verwandelte sich in einen scharfen, unkontrollierbaren Rhythmus. Eine Frau im weißen Kittel trat näher. Sie

