Kapitel105

1343 Worte

Kapitel 105 Maurices Sicht Ich wachte vor Tagesanbruch auf. Das Zimmer war still, doch ich spürte ihn, noch bevor ich die Augen öffnete. Ethan saß auf der Bettkante, den Rücken leicht gebeugt, die Ellbogen auf den Knien. Er schlief nicht. Seit unserer Rückkehr aus dem Krankenhaus hatte er kaum geschlafen. Ich verharrte einen Moment regungslos und beobachtete ihn durch meine Wimpern hindurch. Sein Haar war zerzaust, seine Schultern frei, Verbände blitzten unter seinem weiten Hemd hervor. Er sah müde aus. Nicht müde wie ein Alpha, nicht müde wie ein Krieger. Einfach nur … menschlich müde. Wie jemand, der beinahe etwas verloren hätte und nicht mehr wusste, wie man atmet. „Du bist wach“, sagte er leise, ohne sich umzudrehen. Ich schluckte. „Du wusstest es.“ Dann drehte er sich um, sein

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