Kapitel 104 Ryan fuhr zunächst schweigend. Die Straße aus der Krankenstation war glatt, doch mein Körper spürte jede Bewegung. Maurice saß neben mir auf dem Rücksitz, ihre Hand hielt meine fest. Jedes Mal, wenn der Wagen langsamer wurde oder abbog, verkrampften sich ihre Finger, als erwarte sie, dass der Schmerz zurückkehrt. „Du hältst mich fest, als würde ich gleich verschwinden“, murmelte ich. Sie warf mir einen Blick zu, ihre Augen waren scharf und müde. „Hättest du beinahe.“ Ryan sah uns durch den Rückspiegel an. „Du hast Glück, dass sie dich nicht ans Bett gefesselt hat.“ „Hätte ich“, sagte Maurice ohne zu zögern. Ich lächelte trotz allem. Die Nachtluft drückte gegen die Scheiben, als wir zurück zur Villa fuhren. Die Lichter der Stadt verschwanden hinter uns und wurden von der

