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Hingabe nach jener schicksalhaften Nacht

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One-Night-Stand
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Emma Schmidt hätte nie gedacht, dass ihr Leben einmal so tragisch enden würde: von der eigenen leiblichen Mutter an einen alten Mann „verkauft“, nur um Profit daraus zu schlagen. In ihrer Verzweiflung und dem Drang, sich an dieser grausamen Bestimmung zu rächen, wagte sie sich in eine Bar, um sich blindlings einen Fremden zu suchen und über ihr „erstes Mal“ selbst zu entscheiden.

Sie dachte, es sei nur ein One-Night-Stand, um sich zu befreien. Doch wer hätte geahnt, dass dieser Mann – der so ehrenhaft wirkte, dem aber nachgesagt wurde, „impotent“ zu sein – in Wahrheit der mächtige CEO ist, der das Schicksal eines ganzen Wirtschaftsimperiums in den Händen hält.

Jene schicksalhafte Nacht war nicht das Ende, sondern der Beginn eines kalkulierten Ehevertrags und endloser Nächte voller „Bestrafung“. Bitterlich musste Diệp Phi erkennen, dass sie nicht nur der Höhle des Tigers entkommen war, sondern direkt in die Falle eines Wolfes im Schafspelz tappte.

„Haben Sie nicht gesagt, Sie hätten kein Interesse an Frauen?“ – fragte sie erschöpft und leistete Widerstand. Er neigte sich dicht an ihr Ohr und sagte mit tiefer, verführerischer Stimme: „Außer bei dir bin ich für alle anderen Frauen auf dieser Welt impotent.“

Ist diese Zwangsehe letztendlich ein finsteres Gefängnis oder die ultimative Hingabe, die er nur für sie reserviert hat?

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KAPITEL EINS
"Meine Dame, für welchen der gut aussehenden Herren haben Sie sich entschieden?", fragte der Kellner. Emma Schmidt kräuselte die Lippen. "Was ist das günstigste Angebot?" "Eintausend Euro. Ein Spezialpreis", antwortete der Kellner knapp. Fast hätte Emma aus reinem Reflex gefragt, ob es auch ein 'Kauf eins, bekomme eins gratis'-Angebot gäbe. Stattdessen zögerte sie. "Gibt es das... vielleicht noch etwas billiger?" "Unsere Männer sind absolute Spitzenklasse", schritt ein Kellner. "Ein kräftiger Rücken, lange Beine, alles an ihnen ist perfekt, das garantiere ich Ihnen." "Haha, gut aussehend sind sie wohl eher dank der Schönheitschirurgie", spottete Emma. "Also, wie viel wollen Sie denn ausgeben?", fragte der Kellner, der allmählich die Geduld verlor. "Wären einhundert Euro machbar?", brachte Emma unsicher hervor. "Bitte was? Wollen Sie mich veralbern?", schnaubte er. "Für einhundert Euro suchen Sie hier bei uns vergeblich nach einem Mann. Dort hinten ist der Ausgang." Der Kellner wandte sich sofort einem anderen Gast zu und würdigte Emma keines Blickes mehr. Aus der Tiefe des Korridors drang das leise, spöttische Lachen eines Mannes an ihr Ohr. Emma kochte vor Wut. Ohne Geld wurde man selbst von diesen Männern herablassend behandelt. Ihr Blick fiel auf einen Mann, der eine silberne Maske trug. In die Maske waren seltsame Totems eingraviert. War er entstellt oder einfach nur so hässlich, dass er sein Gesicht verbergen musste? Himmel noch mal, er steckte doch selbst in der Klemme und wagte es trotzdem, über andere zu lachen? Wäre sie nicht gezwungen gewesen, ihre Unschuld loszuwerden, hätte sie diesen Ort niemals betreten, um nach einem Mann zu suchen. Sie stand auf und ging entschlossen auf ihn zu. "Was gibt es da zu lachen? Haben Sie noch nie eine Frau gesehen, die einen Mann sucht?" "Ich habe schon viele gesehen, die einen Mann suchen, aber noch nie eine, die dafür nur einhundert Euro ausgeben will. Schätzchen, wissen Sie überhaupt, wo Sie hier sind?", fragte der Mann mit der silbernen Maske. Er schwenkte lässig sein Weinglas und begutachtete das Etikett der Flasche. Er wirkte sündhaft attraktiv, aber auch unerträglich arrogant. "Ich habe nun mal nur einhundert Euro", erklärte Emma trotzig. "Kein Geld, aber unbedingt einen Mann wollen... Wie ausgehungert sind Sie eigentlich?", fragte der Maskierte voller Verachtung. Emmas Mundwinkel zuckten. "Glauben Sie etwa, ich mache das freiwillig? Ich bin eine Frau, die Männer hier machen doch ohnehin keinen Verlust, selbst wenn sie kein Geld verlangen." "Diese Männer sind hier, um Geld zu verdienen, und nicht, um Frauen zu sammeln. Glauben Sie etwa, wenn man sieben Frauen sammelt, kann man einen heiligen Drachen beschwören?", erwiderte er mit eiskalter Stimme. Emma war fassungslos. Sie hatte schon viele bösartige Menschen getroffen, aber so eine giftige Zunge war ihr noch nie begegnet. "Na schön, Sie haben ja so recht. Kein Wunder, dass Sie mit Ihrem entstellten Gesicht und dieser Maske hier im Abseits sitzen und das Geschäft bei Ihnen so schlecht läuft", schoss sie unbarmherzig zurück. Es war offensichtlich: Die Kellner vermittelten die Kunden nur an die anderen Schönlinge und ignorierten den Mann, der hier in der dunklen Ecke saß, völlig. Unter der Maske zuckten die Gesichtszüge des Mannes. Es war eine Sache, ihn als entstellt zu bezeichnen, aber ihn auch noch für einen Callboy zu halten, ging zu weit. "Ich bin nicht darauf angewiesen, das Geld von Frauen zu verdienen." Emmas Augen blitzten auf. "Ach, verdienen Sie Ihr Geld etwa mit Männern? Sie sind also schwul." Der Mann verschluckte sich fast an seinem Wein. "Sie spielen mit Ihrem Leben." "Ich suche nur einen Mann, nicht den Tod. Wie viel kosten Sie für eine Nacht? Ach, egal, ich nehme einfach Sie." Emma packte den Mann am Arm und zerrte ihn in Richtung der privaten Zimmer. Sein massiver Körper überragte die zierliche Frau vor ihm um mindestens einen Kopf. Er konnte kaum fassen, wie viel Mut in dieser kleinen Person steckte, dass sie es wagte, ihn einfach so mitzuschleifen. Aber gut, da sie ihn als Callboy beleidigt und ihn zudem als schwul bezeichnet hatte, würde er ihr zeigen, wie er dieses kleine Ding das Fürchten lehren konnte. "Wenn Sie auf mich abgesehen haben, dann haben Sie sich das falsche Ziel ausgesucht." "Ich werde Sie nur für einen kurzen Moment benutzen, tun Sie einfach so, als wäre ich ein Mann", sagte Emma, während sie ihn in eines der Zimmer stieß. Dabei bemerkte sie den gefährlichen Glanz in seinen Augen nicht. Der Mann hob mit seinen Fingern ihr Kinn an und sah auf sie herab wie ein Gott auf eine Sterbliche. "Ich habe keinerlei Interesse an Frauen wie Ihnen. Seien Sie vernünftig und entschuldigen Sie sich bei mir, sonst werde ich dafür sorgen, dass Ihr Leben zur Hölle wird." "Ich brauche nicht, dass Sie Interesse an mir haben. Sind Männer nicht ohnehin Tiere, die nur von ihren Trieben gesteuert werden?", sagte Emma Schmidt, während sie sich auf die Zehenspitzen stellte, um seine Lippen zu versiegeln. Ihr lief die Zeit davon. Morgen früh würde man sie bereits wegbringen. Ein intensiver Geruch nach Schnaps vermischte sich mit dem Atem des Mannes. Er drehte den Kopf zur Seite, um den Lippen des kleinen Mädchens auszuweichen. "Haben Sie harten Schnaps getrunken?" "Ja, nur eine Flasche." Emmas Hände klammerten sich fest um den Hals des Mannes, während sie ihn ungeachtet seiner Abwehr leidenschaftlich küsste. Um sich Mut anzueignen, hatte sie vor ihrer Ankunft eine ganze Flasche Schnaps hinuntergekippt. Mit ihrem Geld hatte sie sich nur diese billige Sorte leisten können. Das Aroma des Alkohols in Verbindung mit seinen weichen Lippen lockte die kühlen, schmalen Lippen des Mannes unwiderstehlich an. Niemand wusste, dass er Unmengen an Wein, Whisky oder Tequila trinken konnte, ohne die geringste Reaktion zu zeigen. Doch auf klaren Schnaps reagierte er äußerst empfindlich. Schon ein einziger Tropfen ließ ihn berauscht werden, raubte ihm den Verstand und ließ ihn die Selbstbeherrschung verlieren. Der Geschmack des Alkohols in ihrem Mund eroberte seine gesamte Vernunft. Die Weichheit und das wohlige Gefühl ließen in ihm den Wunsch aufkeimen, noch ein wenig mehr zu verlangen. Ein letzter Rest an Verstand in seinem Kopf brachte ihn dazu, die Arme auszustrecken und das Mädchen von sich zu stoßen. "Ich bin niemand, an den Sie Ihre gierigen Blicke richten dürfen." Emma Schmidt gab sich nicht geschlagen. Sie streckte die Hand aus und klammerte sich erneut an den Mann. "Ich brauche das wirklich dringend. Betrachten Sie es so, als würden Sie mich retten." Ein Ausdruck des Erstaunens huschte über seine Augenwinkel. Er wollte die wild umherkratzenden Krallen dieses verfluchten Dinges von sich reißen. "Verschwinden Sie. Sonst garantiere ich Ihnen, dass Sie es bereuen werden." "Ich garantiere Ihnen, dass ich es nicht bereuen werde", entgegnete Emma. Doch was sollte sie nun tun? Es fühlte sich an, als würde die Kraft des Alkohols in ihren Kopf steigen, ihr Gehirn wurde schubweise benebelt. Ihre Hand griff nach dem Gürtel des Mannes, doch wie zur Hölle öffnete man dieses Ding? "Oje, ich bekomme ihn nicht auf. Machen Sie ihn selbst auf. Mir bleibt keine Zeit mehr, ich werde sonst sterben", weinte sie hastig vor lauter Verzweiflung. Das ohnehin schon hübsche Gesicht des Mädchens, gepaart mit den herabfallenden Tränen, ließ das Herz des Mannes aus dem Takt geraten. Seine vom Schnaps kontrollierten Nerven schrien auf, während die Hitze des Alkohols wild durch seinen Körper raste. Seine Arme schlangen sich um das Mädchen. Er wirbelte sie herum und drückte sie gegen die Wand. Wenn sie den Tod suchte, dann würde er ihr diesen Wunsch erfüllen. "Das haben Sie sich selbst zuzuschreiben." In Windeseile übernahm er die Initiative. Gierig sog er das Aroma des Alkohols aus ihrem Mund auf. Die Erregung seiner Nerven ließ in ihm den Wunsch erwachen, sie mit einem einzigen Bissen zu verschlingen. Emma fühlte sich, als würde sie nun endgültig das Bewusstsein verlieren. "Es tut so weh. Hören Sie auf, ich will nicht mehr. Hier, die einhundert Euro gebe ich Ihnen." Über ihrem Kopf erklang das eiskalte Lachen des Mannes. "Mädchen, halten Sie mich für ein Werkzeug? Das man benutzt, wenn man es braucht, und weglegt, wenn man es nicht mehr will?" Dass sie in diesem Moment verlangte aufzuhören, machte ihn so wütend, dass er sie am liebsten vor Zorn vernichtet hätte. "Mistkerl. Ich habe Sie doch nur für einhundert Euro gemietet. Der Kunde ist König, Sie müssen auf mich hören", stöhnte Emma und krümmte sich vor Schmerz. Die großen Hände des Mannes drückten ihre Beine fest und fixierten ihre Position. "Ich werde Ihnen zeigen, wer hier der König ist."

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