Marco Perspektive Ich ging in meinem Zimmer auf und ab, meine Schritte hart auf dem Marmorboden. Meine Hände waren zu Fäusten geballt, und meine Brust fühlte sich vor Wut eng an. „Für wen hält sie sich eigentlich?“ schrie ich. Die Worte hallten von den Wänden wider. Es war mir egal, wer mich hörte. Im Moment war ich zu wütend, um an Kontrolle zu denken. Ava. Sie hat mich gedemütigt. Vor allen. Ich fuhr mir mit einer Hand durch das Haar und drehte mich abrupt um, begann wieder zu laufen. Das Bild von ihr, wie sie dort stand, mit Blut bedeckt, dann ruhig die Augen öffnete und alle begrüßte, spielte sich immer wieder in meinem Kopf ab. Sie ließ uns töricht aussehen. Sie ließ mich töricht aussehen. Lilian stand nahe am Fenster und beobachtete mich schweigend. Im Gegensatz zu mir wir

