Avas Perspektive Als sie mich sahen, sahen sie Blut. Es bedeckte mein Kleid von der Schulter bis zum Saum, färbte meine Hände, war in meinen Haaren getrocknet und tropfte langsam von meinen Fingern auf den polierten Boden des Palastes. Der Krieger, der mich trug, zitterte, und ich konnte seinen Herzschlag laut an meinem Ohr hören, während er durch die Palasttore hastete. „Weg! Macht Platz!“ rief er. Wachen liefen neben ihm her, während Diener hastig zur Seite traten. Die Palasttüren wurden eilig aufgestoßen, und der Lärm, der noch wenige Augenblicke zuvor die Halle erfüllt hatte, starb augenblicklich, als wir eintraten. Stille ersetzte alles. Ich hielt meinen Körper locker in seinen Armen, ließ meinen Kopf zur Seite hängen, als hätte ich keine Kraft mehr. Meine Augen waren geschlossen

