Avas Perspektive Ich rannte zurück ins Krankenhaus. Als ich das Zimmer betrat, sah ich den Arzt neben dem Bett der Magd stehen. Seine Hände waren ruhig, aber sein Gesicht wirkte ernst. Er bereitete eine Injektion vor. Die Magd lag auf dem Bett, ihre Augen geschlossen, ihr Körper reglos. Mein Herz zog sich zusammen. „Warum musste sie so schreien?“, fragte ich und versuchte, meine Atmung zu kontrollieren. Der Arzt drehte sich für einen Moment zu mir um, dann sah er wieder zur Magd. „Ich war hier und habe ihr eine Injektion gegeben“, sagte er ruhig. „Im nächsten Moment hörte ich ihren Schrei. Sie hat plötzlich reagiert.“ Seine Stimme war leise, aber ich konnte die Verwirrung darin hören. Ich ging näher an das Bett heran. Das Gesicht der Magd war blass. Zu blass. Ihre Lippen waren tr

