Kapitel Acht

1172 Worte

Avas Perspektive Ich wachte mit Schmerzen auf. Nicht mit der scharfen, blendenden Art, die einem in einem einzigen, brutalen Moment den Atem raubt – sondern mit diesem tiefen, pochenden Schmerz, der sich in die Knochen frisst und sich weigert zu verschwinden. Es war die Art von Schmerz, die den eigenen Körper fremd wirken ließ, schwer, als wäre er auseinandergebrochen und von unsicheren Händen wieder zusammengenäht worden. Für einen Moment wusste ich nicht, wo ich war. Dann kehrten meine Sinne einer nach dem anderen zurück. Rauch. Feuchte Erde. Alter Stein. Die verlassene Siedlung. Ich öffnete langsam die Augen und blinzelte gegen das fahle Morgenlicht, das durch ein zerbrochenes Dach über mir fiel. Ranken krochen wie grüne Vorhänge an den zerfallenen Wänden herab und schwankten sa

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