Victors Perspektive Wut kochte in mir, als ich aus Kierans Büro stürmte. Mein Brustkorb brannte, und die Luft im Flur fühlte sich mit jedem Schritt schwerer an. Meine Hände waren so fest geballt, dass meine Knöchel weiß hervortraten. Wieder einmal war es mir gelungen, ihn mit Luna zu bedrohen – doch diesmal hatte er nicht einmal gezuckt. Kein Anzeichen von Angst. Stattdessen lag in seinen Augen nur Trotz. Diese Erkenntnis ließ mein Blut noch stärker kochen. Er war nicht mehr derselbe gebrochene, verzweifelte Mann, den ich früher so leicht manipulieren konnte. Etwas hatte sich verändert – etwas, das mich zutiefst beunruhigte. Als ich endlich Liams Büro erreichte, war meine Geduld am Ende. Ohne anzuklopfen stieß ich die Tür auf und schlug sie hinter mir zu. Liam stand am großen Fenster,

