Lunas Perspektive Für einen flüchtigen Moment schien es, als hätte die Welt aufgehört, sich zu drehen. Mein Atem stockte, als Kiernans Augen sich in meine bohrten – warm, ruhig und doch erfüllt von etwas, das ich nicht benennen konnte. Mein Herz schlug so heftig, dass ich befürchtete, er könnte es hören. Dann, als hätte jemand den Zauber plötzlich gebrochen, wandte ich mein Gesicht ab. „Kieran… tu das nicht“, flüsterte ich zitternd. Er hielt inne, sein Ausdruck wurde weicher. „Ich wollte es nicht tun“, sagte er leise, doch in seiner Stimme lag etwas Ungesagtes – etwas, das meine Brust enger werden ließ, ohne dass ich wusste, warum. Er richtete sich auf und schuf etwas Abstand zwischen uns. Die Luft um uns war aufgeladen, schwer von all den unausgesprochenen Worten, die wir beide nich

