Kapitel 29-1

528 Worte

29 Nora »Nora, Liebling …« Eine vertraute Berührung reißt mich aus meinem unruhigen Schlaf. Ich zwinge mich dazu, meine schweren Augenlider zu öffnen, und schaue verständnislos auf meine Mutter, die auf meiner Bettkante sitzt und mir über die Haare streicht. Mein Kopf schmerzt so stark, dass ich einige Momente benötige, um ihre Anwesenheit in unserem Schlafzimmer zu verarbeiten – und ihre rot umrandeten, geschwollenen Augen zu bemerken. »Mama?« Ich wickele die Decke um mich, setze mich hin und unterdrücke ein Stöhnen durch den Schmerz, den die Bewegung auslöst. Mein Rücken fühlt sich steif und wund an, und mein Unterleib krampft unterschwellig. »Was machst du hier?« »Julian hat uns heute Morgen angerufen«, sagt sie mit zitternder Stimme. »Er hat uns erzählt, dass Rosa und du letzte Nac

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