Kapitel 14-1

1124 Worte

14 Nora Ich verliere mich. Langsam, aber sicher werde ich durch den kranken Sumpf dieses Anwesens in Julians dunkle Welt gezogen. Das weiß ich natürlich schon seit einiger Zeit. Ich habe meine eigene Verwandlung mit einer Art entferntem Schrecken und Neugier verfolgt. Dinge, die abschreckend für mich waren, sind jetzt Teil meines Lebens. Mord, Folter, Waffenhandel – mein Kopf verdammt diese Dinge immer noch, aber sie stören mich nicht mehr so sehr wie früher. Mein moralischer Kompass ist nach und nach vom Kurs abgewichen, und ich habe es zugelassen. Ich habe es kampflos zugelassen, dass Julians Welt mich verändert. Selbst als ich noch nicht wusste, was das blonde Mädchen getan hatte, hat mich ihre Situation nicht auf einer tiefen emotionalen Ebene belastet. Wie Rosa war ich eher neugi

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