Dies war kein Ort des Urteilens, sondern ein Ort des Werdens, und hinter mir lag Ruinhold, „ein Denkmal der Ambition ohne Zurückhaltung“. Vor mir lag ein neues Gebiet, „unmarkiert, unbeansprucht, unerschrocken“. Und ich ging vorwärts, nicht als Überlebende, sondern als jemand, der endlich lernte zu existieren, ohne es beweisen zu müssen. Das allererste, was mich traf, als ich mich der Stadt näherte, war der Geruch. Es war nicht der beißende Gestank von Verfall oder blutgetränkter Erde, noch der schwache, metallische Hauch, der in Ruinhold wie eine Erinnerung hing, der ich nicht entkommen konnte. Dieser besondere Duft jedoch war warm, süß, nach frisch gebackenem Brot, vermischt mit röstenden Kräutern, feinem Rauch, der in den Himmel stieg und sich mit dem Geruch von feuchter Erde und B

