Ich verließ das Tal nicht sofort, nicht weil ich bleiben wollte, sondern weil mein Körper sich weigerte, sich zu bewegen, also blieb ich dort liegen, wo ich gefallen war, meine Wange gegen den Stein gepresst, der unter meiner Haut schwach zu pulsieren schien. Das Gift in mir war wieder still geworden (nicht schlafend), weder verschwunden noch fort, sondern es beobachtete mich einfach wie ein Raubtier, das entschieden hatte, mich am Leben zu lassen. Jeder Atemzug tat weh, und jeder Gedanke fühlte sich schwerer an als der vorherige. Als es mir endlich gelang, mich aufzurichten, kippte die Welt gewaltsam, und ich würgte auf den Boden, während dunkle Galle auf den leuchtenden Stein spritzte. Sie rauchte schwach dort, wo sie landete. Ich starrte sie entsetzt an. „Das war kein Gift“, flüster

