Endlich, nach allem, bricht sie zusammen, die Knie schlagen auf den Boden und ihre Brust hebt und senkt sich schwer. Die Wachen waren außer Gefecht gesetzt, und der Raum war übersät mit bewusstlosen, blutenden Gestalten. Ihr Wolf heulte, nicht im Triumph, sondern in Erschöpfung und Ehrfurcht vor der Macht, die sie hatte beherrschen können, als der Sektmeister langsam nach vorn trat. „Du bist stark“, sagte er. „Aber Stärke allein gewinnt keine Kriege. Disziplin, Kontrolle und das Wissen um Grenzen tun es, und Macht ohne diese wird dich töten, bevor deine Feinde es können.“ Sie hörte ihn nur halb, da sie kaum den Kopf heben konnte. Killian kniete neben ihr und wischte Schweiß, vermischt mit Blut, aus ihrem Gesicht. Catherine trat näher, überprüfte ihre Wunden und flüsterte unablässig ber

