Mandra musterte Adalard in dem schwachen Licht. In dem Gesicht des kurizanischen Prinzen waren Spuren des letzten Attentats an ihm zu erkennen. Eine lange, schmale Narbe zog sich von seinem Wangenknochen bis zu seinem kantigen Kiefer. Adalards langes Haar fiel ihm lose auf die Schultern und das dunkle Lila seiner Iris glühte vor Zorn. Er trug die für kurizanische Krieger typische schwarze Lederweste, Lederhose und Stiefel. „Dein Onkel ist ein toter Mann“, knurrte Adalard mit tiefer Stimme. „Beim letzten Anschlag auf mich und meinen Bruder hätte es uns beinah erwischt.“ Mandra sah zu, wie Adalard einen großen Schluck von seinem Drink nahm. Sie waren in einer heruntergekommenen Kneipe in einem weniger touristischen Gebiet von Iduna. Adalard war spät eingetroffen. Er und drei seiner königli

