Der Kampf um das Gleichgewicht

839 Worte

Die Morgenluft war eisig, als das Rudel in die Berge aufbrach. Es war ein schmaler Pfad, der sich durch das zerklüftete Gelände schlängelte, und die Stille war so tief, dass selbst das leiseste Geräusch wie ein Donnern klang. Luan ging an der Spitze, dicht gefolgt von Nina und Kael. Die Verletzungen hatten Kael geschwächt, doch er hatte darauf bestanden, mitzukommen. »Ich bleibe nicht zurück, während ihr das hier beendet«, hatte er gesagt, sein Blick entschlossen. Nina hatte keine Diskussion zugelassen. »Aber du bleibst in der zweiten Reihe. Wir können es uns nicht leisten, dich zu verlieren.« Als sie die alte Festung erreichten, lag sie in einer Senke zwischen den Bergen, ihre Mauern waren hoch und mit Schatten durchzogen. Das Artefakt, das Ridley in seinem Besitz hatte, war die Quelle

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