Der Film war so gut, aber dieses Ende regt mich so sehr auf. Gott, jetzt ein Jahr warten für den nächsten Teil.
„Ich hab gar nichts verstanden", ist Reginas Kommentar dazu. „Du musst dir alle Marcel Filme anschauen", meine ich. Ich drehe mich zu Jackson um. „Worüber redet ihr eigentlich nach dem s*x?", frage ich ihn und er muss lachen.
„Nicht über die wichtigen Dinge des Lebens", grinst er. „Ich merk schon. Also Hop Hop alle Marvel Filme schauen", meine ich. „Jetzt?", fragt Regina. „Ich meinte du und Jackson nach dem s*x", und sofort strahlen ihre Augen und sie hackt sich bei Jackson unter. „Das war ein Spaß", mault er und geht einen Schritt zur Seite. Nettigkeit in Person.
„Wir sehen uns morgen", meine ich und will zu meinen Auto gehen. „Lasst uns doch noch was machen. Meine Eltern sind nicht da. Wir könnten bei mir etwas trinken und so?", versucht es Regina.
Ich schaue Miri fragend an. „Aber nicht mehr lange", meint sie. „Okay, bis gleich", sage ich und nehme sie in meinem Auto mit zu Regina.
Als wir dort ankommen läuft die Musik schon. Ich gehe in die Küche um mir eine Flasche Wasser zu holen. „Lass die Finger von ihm", ich drehe mich langsam um und sehe Regina vor mir stehen. "“Was?", hacke ich nach. „Von Jackson. Seit er dich Sonntag gesehen hat rührt er mich nicht mehr an", ist sie traurig.
Seit Sonntag? Aha, sehr interessant. Hat sie gestern nicht noch was anders gesagt? Ich versteh die Mädchen nicht mehr. „Ich kann da doch nichts für. Ich will ihn nicht. Du kannst ihn gern behalten. Ich bin nicht so eine die jemanden 2 Tage kennt und sich gleich ranschmeisst", rechtfertige ich mich.
Wenn sie wüsste wie lange Zack warten musste bis er seinen ersten Kuss von mir bekommen hat. Okay, es ging auch um meinen ersten Kuss und wir sind mit 13 zusammen gekommen. Eindeutig zu früh, um gleich rumzuknutschen. Aber trotzdem ich kenne Jackson nicht mal richtig, also soll sie mal locker bleiben.
„Ich wollte es nur nochmal sagen", und schon ist sie verschwunden. Ich gehe leicht verwirrt mit meiner Flasche Wasser ins Wohnzimmer. Dort sehe ich, dass Jason und Miri sich gerade küssen. Ich lasse mich neben Jackson auf das Sofa fallen.
„Wehe, er verarscht sie", meine ich nur. „Tut er nicht", antwortet er mir. „Ach ja und beglück deine Regina mal wieder, die zickt mich voll an", sage ich dann. Er verdreht nur die Augen. „Das war ein Fehler mich auf die Affäre einzulassen. Sie meinte, dass sie damit klar kommt", erzählt er. „Kommt sie eindeutig nicht", kichere ich.
„Und was magst du außer coole Filme?", fragt er mich aus. "Hmm, tanzen", antworte ich. „Das kannst du echt gut", gibt er mir ein Kompliment. „Danke, mein Bruder hat es mit beigebracht als ich 5 war. Danach kam dann der Unterricht. Ballet und Hip Hop. Jetzt nehme ich aber keinen mehr, aber vielleicht such ich mir wieder eine Tanzschule", erzähle ich ihm. „Und du so?", Frage ich ihn dann. „Ich mach Karate und boxe", antwortet er mit. Nicht schlecht.
Wir sitzen noch einige Zeit zusammen und dann fahre ich nach Hause. Jason bringt Miri nach Hause. Die zwei waren den ganzen Abend nur am knutschen. Ich hoffe wirklich er verletzt sie nicht.
Zuhause finde ich das Haus mal wieder leer vor. Wo ist meine Mutter denn schon wieder? Wenn ich raten müsste wohl im Krankenhaus. Also gehe ich direkt nach oben in mein Bett.
Mittwoch. Noch zwei Tage dann ist Wochenende und schon drei Tage Leben ich hier. Krass, wie schnell die Tage vergehen. Seit gestern nach meinem Gespräch mit Cody hat Zack auch nicht mehr versucht mich anzurufen. Ich hoffe er gibt mir jetzt einfach die Zeit zum nachdenken. Die steht mich auch zu. Auch wenn ich ehrlich gesagt kaum ein Gedanken daran verschwenden will. Dann überholen mich meine Gefühle und ich weiß einfach nicht wohin damit.
Beim Frühstück sehe ich auch mal wieder meine Mutter. Ich dachte schon sie wäre verschollen. „Tut mir Leid Süße. Immoment muss ich viel arbeiten, um mich im neuen Krankenhaus einzugewöhnen. Du bist hoffentlich nicht so viel alleine?", fragt sie mich.
„Alles gut", meine ich nur und fahre dann los zur Schule. "Ich bin mit Jason zusammen", kommt mir eine freudenstrahlende Miri entgegen. „Wow, Glückwunsch", ich freue mich wirklich für sie. Dennoch behalte ich ihn in Auge.
Regina hängt bei Jackson wieder am Arsch. Anscheind begreift sie es nicht, obwohl gerade sehe ich wie sie ihn küsst und er erwidert es sogar. Dann hat er auch selbst Schuld. Man, muss er es nötig haben.
Nichts gegen Regina. Ich mag sie, aber sie ist viel zu anhänglich. Also so sehe ich das. Ich hätte gar keine l**t einem Kerl die ganze Zeit hinterher zulaufen, wenn ich merke er will mich gar nicht. Obwohl naja, vielleicht sind wir nicht ganz so verschieden, auch wenn es auf eine andere Art und Weise ist haben wir in dem Punkt doch leider etwas gemeinsam.
Und doch schleicht sich wieder Zack in meine Gedanken ein. Ich will einfach nicht mehr an ihn denken, an uns, was ich falsch gemacht habe oder sowas.
„Hallo, Erde an Ivy", fuchtelt Jackson mit seinen Händen vor meinem Gesicht. "Was denn?", Frage ich genervt. "Es hat geklingelt", informiert er mich.
Den Schultag passiert nichts interessantes. Der Unterricht ist langweilig und in den Pausen stehen wir alle zusammen. Obwohl doch eine Sache war lustig. Lucas hat mich nach einem Date gefragt, aber ich habe danken abgelehnt. Ich meine die haben alle mitbekommen, dass es bei mir gerade mehr als kompliziert ist wegen Zack.
Ich sitze mal wieder alleine zuhause. Gegessen habe ich schon und jetzt stalke ich i********: und langweile mich zu Tode.
Die Türklingel erklingt durch das Haus. Wer ist das denn jetzt? Man, kein Bock jetzt extra runter zu laufen. Dennoch erhebe ich mich von meinem Bett und laufe nach unten um die Tür zu öffnen.
Davor stehen Miri, Jason, Jackson, Regina und noch ein paar andere. „Was wollt ihr denn alle hier?", Frage ich erstaunt. „Wir dachten wir zeigen dir noch ein wenig die Stadt", antwortet Jackson. „Okay?!", bin ich etwas verwirrt.
Dennoch hole ich meine Tasche und gehe mit ihnen raus. Wir laufen ein wenig draußen rum und die anderen zeigen mir ein paar Sachen, wie den Park gegenüber unseres Hauses und die Innenstadt.
Wir quatschen über viele Sachen und es macht echt Spaß mit ihnen abzuhängen. Viel besser, als zuhause alleine rumzugammeln.
"Hast du schon Pläne für's Wochenende?", fragt Regina mich. „Mein Bruder kommt vorbei", erzähle ich. „Aus New York", will sie wissen. „Nein, er studiert hier", informiere ich Sie. Hab ich das nicht schon erwähnt?
„Mit ihm hatte sie das Battle am Sonntag", sagt Jackson. „Echt, ihr beide könnt so gut tanzen", meint sie dazu. Wir tanzen auch schon jahrelang. Er hat ein Jahr vor mir angefangen und hat mir immer neue Moves gezeigt. Deswegen hab ich auch eine Leidenschaft entwickelt.
Wir gehen zu Starbucks und bestellen und alle einen Kaffee. Regina hängt Jackson mal wieder voll am Arsch. Wieso wollte sie dann einen Tipp von mir, wenn sie sich eh nicht daran hält. Aus ihm werde ich irgendwie auch nicht schlau bei dieser Sache. Mal ist er ihr gegenüber ein Arsch und dann wieder anders. Will er sie jetzt oder nicht? Naja was interessiert es mich.
„Siehst du er will mich doch", flüstert sie mir rüber. "Ist doch schön", meine ich. „Also lass die Finger von ihm, dann können wir sicher Freunde werden", sagt sie. Alles klar?! Gott, was ist mit ihr? „Okay", antworte ich nur dazu. „Super, dass wir drüber geredet haben", dann wendet sie sich wieder Jackson zu.
Ich stehe auf und gehe kurz raus um eine Zigarette zu rauchen. „Alles klar?", steht Lucas neben mir und macht sich ebenfalls eine an. „Klar, nur Regina war gerad etwas merkwürdig", erzähle ich ihm. „Die ist halt ein Klammeräffchen", lacht er. „Merk ich schon, nur braucht sie keine Angst haben", meine ich nur dazu. „Sorry, dass ich dich vorhin nach einem Date gefragt hab. Ich dachte einfach ich probier es mal", grinst er. „Alles gut", meine ich.
Wir machen unsere Zigrette aus und gehen wieder rein. Jackson beobachtet uns beide und schaut mich mit einem komischen Blick an. „Okay, wollen wir vielleicht zu mir? Wir können ja ein Avengers Film schauen", sage ich und alle Stimmen zu.
Bei mir zuhause mache ich den ersten Avengers Teil an. Gut, dass wir ein großes Sofa haben und alle dadrauf passen. Ich sitze zwischen Jackson und Lucas. „Ich versteh gar nichts", höre ich Regina. „Schau einfach den Film", sagt Jackson und ich verdrehe die Augen. „Der ist so langweilig. Ich geh jetzt kommst du mit? Dann können wir...", echt jetzt, muss sie das vor allen sagen?
„Nein", antwortet er nur, aber sie geht dennoch. Wir schauen ohne Unterbrechungen den Film weiter und danach verabschieden sich Lucas und die anderen Jungs. Miri, Jason und Jackson bleiben noch.
„Wollen wir uns was zu essen bestellen?", lenke ich deshalb ab. Wir entscheiden uns für Pizza. Ich liebe Pizza einfach. „Wo ist eigentlich deine Mutter?", will Jackson wissen. „Sie arbeitet ihm Krankenhaus, also ist sie nicht oft da", antworte ich.
Eine halbe Stunde später kommt die Pizza und ich verschlinge sie halb, wie gesagt ich liebe sie. Nach dem Essen verschwinden auch die Jungs und Miri bleibt noch ein wenig.
Wir verziehen uns in mein Zimmer und quatschen über alle mögliche Dinge und lernen uns so viel besser kennen.