Am Donnerstag verläuft der Tag ähnlich, Schule mit allen und danach treffe ich mich mit Miri, Jason und Jackson. Die anderen sind mal nicht dabei, weil Miri mehr alleine mit Jason machen möchte , aber auch mit mir und deshalb ist Jackson da, damit ich mich nicht als drittes Rad am Wagen fühle. Naja, ist schon okay so.
Die drei sind wirklich super nett. Wir lernen uns immer besser kennen und ich würde schon fast sagen, dass wir Freunde werden.
Aus Regina werde ich nach wie vor nicht schlau. Einerseits verstehen wir uns auch immer besser, aber sie wird sofort zickig nur, weil Jackson mich einmal zu lange anschaut. Schön und gut, dass sie verliebt ist, aber ich finde sie übertreibt ein wenig. Sie sind ja nicht mal zusammen.
Und da ist er wieder der Gedanke an Zack. Heute, am Donnerstag habe ich viel an ihn gedacht. Viel zu viel. Ich bin froh, dass er mich bisher nicht mehr angerufen hat, aber irgendwann muss ich ja mit ihm reden oder?
„An was denkst du?", höre ich Jacksons Stimme. „Hmm, was?", frage ich und er muss lachen. „Was denn?", will ich wissen. „Wo warst du bloss mit deinen Gedanken?", lacht er noch. „Ach bei nichts Wichtigem", winke ich ab. „Erzähl doch", versucht er es weiter.
„Ich hab an Zack gedacht", bin ich ehrlich. „Vermisst du ihn?", will Miri wissen. „Nein, dass ist es nicht", antworte ich. „Was den dann?", ist Jason neugierig. „Ich weiß nicht, ob ich mit ihm reden sollte oder nicht", sage ich. „Was hat er denn überhaupt getan, dass du so sauer bist?", wirft Miri ein. Darüber will ich auf keinen Fall sprechen und die anderen merken dies auch und löchern mich nicht weiter.
Am Abend telefoniere ich noch mit meinem Dad. Ihn vermisse ich sehr. Er erzählt mir viel von seiner Arbeit und ich ihm alles was bisher passiert ist. Aber viel Zeit hat er nicht für mich, da er sich wieder den Geschäften zu wenden muss.
Nach dem Telefonat rufe ich noch Anni an, aber wir reden nicht lange, weil Cody da ist und sie will die Ganze Zeit wissen, was jetzt mit mir und Zack ist. Das nervt mich extrem.
Meine Mutter lässt sich sogar zum Abendessen blicken und auch wir reden über ihre Arbeit und meine Schule.
Am Ende des Abends widme ich mich noch meinen Hausaufgaben und eine Stunde später falle ich totmüde ins Bett.
Endlich Freitag. Juhu. Zwei Tage faulenzen und nicht in die Schule. Okay, heute muss ich nochmal. Leider, Gott die Schule langweilt mich so sehr. Aber das war schon immer so. Ich muss nie viel lernen, aber habe trotzdem immer gute Noten.
In der Pause reden wir über unsere Abendplanung. „Lasst uns doch was essen und dann feiern. Mein Bruder kommt sicher mit seinen Freunden vorbei", schlage ich vor. „Coole Idee", meint Jason und auch die anderen stimmen zu.
„Wollen wir uns zusammen bei dir fertig machen?", fragt Miri mich. „Klar gerne. Wann wollen wir essen gehen? So um acht? Dann kannst du um sechs zu mir kommen", meine ich und auch wieder stimmen alle zu.
Das wird so cool. Ich freu mich mal wieder zu tanzen und dann lernt mein Bruder auch alle kennen. Mal sehen, wie er sie findet.
Seine Meinung ist mir immer sehr wichtig. Er hat eine Art an sich, die Menschen zu durchschauen und da wir nicht gerade unbekannte sind, wollen mich viele nur ausnutzen.
Nach der Schule rufe ich meinen Bruder an und er ist auch einverstanden.
Er kommt vorher zu uns, damit wir alle zusammen zum Restaurant fahren können.
Ich beschliesse erstmal eine Kleinigkeit zu essen und mache mir ein leckeres Sandwich. Dies verschlinge ich dann vor dem Fernseher.
Die Zeit scheint gar nicht um zu gehen. Es ist gerade mal halb 4 und ich sterbe vor Langeweile. Ich vertreibe meine Zeit mit Snapchat und so, doch irgendwann gehe ich duschen.
Danach föhne ich meine nassen Haare und glätte sie noch.
Dann klingelt es auch schon an der Tür. „Hey Miri", begrüße ich sie und wir gehen zusammen in mein Zimmer.
Ich ziehe mir schnell eine weiße zerrissene Jeans mit einem Crop Top an.
„Willst du was von mir zum anziehen?", frage ich und sie nickt nur schüchtern.
Ich gebe ihr ähnliche Sachen wie meine, danach locke ich ihre Haare und schminke sie noch. Sie sieht einfach unglaublich aus.
„Wow", bekommt sie nur raus.
„Jason wird durchdrehen", grinse ich.
„Wieso kannst du das alles so gut?", will sie wissen.
„Jahrelange Übung. Wenn du willst bring ich dir was bei", grinse ich und sie stimmt voller Begeisterung zu.
Ein Klopfen an der Tür unterbricht uns und diese geht kurze Zeit später auf und mein Bruder steht im Zimmer.
„Naa Bruderherz", grinse ich. „Seit ihr fertig?", fragr er. Ich nicke und zusammen gehen wir zum Resturant.
Dort treffen wir die anderen und ich stelle alle miteinader vor. Ich bestelle mir einen fetten Burger mit Pommes und verschlinge ihn gefühlt in zehn Minuten als der da ist. Die anderen scheinen sich super zu verstehen und das freut mich wirklich.
Auch wenn ich am Anfang echt Probleme mit diesem Umzug hatte, denke ich, dass es mich schlimmer hätte treffen können.
Nach dem Essen machen wir uns zusammen auf den Weg in den Club. Es gibt wohl noch einen hier in der Stadt, aber komischerweise gehen wir in diesen nicht. Naja, was soll es. Hauptsache gute Musik, tanken und Spaß.