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Ihr für immer

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Sadie ist ein neunzehnjähriges unschuldiges Mädchen mit sehr wenigen Freunden. Sie sehnte sich nach einer eigenen Liebe und einem neuen Leben, abseits der kleinen Stadt, in der sie lebte. Nachdem ihre Tante Maria gestorben ist, geht sie in eine Hütte, die sie geerbt hat, um ein neues Leben zu finden. Dort findet sie nicht nur ein neues Leben, einen Gefährten und eine ganze übernatürliche Welt, sondern auch sich selbst. Nicht länger unschuldig und naiv wird sie zu einer starken Heldin, die dazu bestimmt ist, ein Königreich und eine Welt zu retten, von der sie nichts wusste.

Sie ist in der Lage, die wildesten Bestien zu bändigen, wie etwa ihren Gefährten, Alpha Seth vom Krieger-Rudel. Er ist rücksichtslos, skrupellos und voller Tätowierungen. Sein Wolf Caspian ist ein Ungeheuer, mit dem man rechnen muss, und nur Sadie kann ihn beruhigen, um sein langes Leiden des Kriegerzorns und die Sehnsucht nach seiner Gefährtin zu beenden.

Kein Betrug, kein ungelöstes offenes Ende. Einfach ein verrückter Alpha, der besessen von seiner menschlichen Gefährtin ist.

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Maria
Kapitel 1 Sadie Er saß mir gegenüber, sein Drink in der Hand, wirbelte ihn herum und starrte zufrieden darauf. Er nahm einen großen Schluck und stellte das Glas auf die Theke. Einige der Eiswürfel wurden durch die bernsteinfarbene Flüssigkeit gestört, die an der Seite des Glases heruntertropfte. Sein Körper war von Tätowierungen bedeckt, unter seinem dunklen Hemd, seine Augen starrten in meine, was meinen Atem stocken ließ. Sie waren elektrisch, blau und kamen mir näher. Sein Lächeln im Gesicht ließ mich nur wissen, dass er freundlich war, selbst mit so einem einschüchternden Körper. Sein Gesicht trug einige Narben und die Haare wurden unordentlich zur Seite geworfen. Er streckte seine Hand aus, damit ich sie ergreife, und als ich meine Hand sinken ließ, um seine zu berühren, wurde ich aus meinem Traum herausgerissen. Manchmal träume ich von ihm. Es ist schon eine Weile her, seit ich den grüblerischen Mann gesehen habe, aber in meiner Zeit, in der ich Trost brauche, kommt er zu mir, während ich schlafe. Ich weiß nicht, wer dieser Mann ist. Ich habe ihn außer in meinen Träumen nie gesehen, also versuche ich nicht an ihn zu denken. Heute allerdings hatte ich das Gefühl, dass ich ihm begegnen könnte. Und man sagt, Träume sind oft Projektionen der Realität. Meine Finger tanzten entlang des schwarzen Metallsargs, in dem meine liebe Tante Maria liegt. Mein Herz ist schwer und genauso geht es allen anderen in der Stadt. Wir wussten, dass dieser Tag kommen würde. Es war ein Wunder, dass sie es so weit geschafft hat, aber ihre engsten Freunde wussten, dass sie nur noch ein bisschen länger leben würde, nur für mich. Maria hatte einen schlimmen Kampf mit Depressionen, etwas, das sie schon seitdem ich sie kenne hatte. Sie hatte immer eine Anmut darin, wie sie die Dinge tat, immer feierlich, graziös, immer berechnend in ihren Bewegungen. Es war, als ob Maria sich in Zeitlupe bewegte. Sie buk ihre Torten und Desserts und dabei war sie am glücklichsten. Jeder bekam eine kleine Portion ihres Glücks, wenn ich sie ins örtliche Lokal mitnahm, um sie für zusätzliches Einkommen zu verkaufen. Maria machte jeden Montagmorgen langsam ihre Tortenböden, um sich auf die Woche vorzubereiten. Sie knetete mit ihren eigenen beiden Händen, weil sie sich keine dieser schicken Mixer leisten konnte. Sie summte das gleiche Lied, „Wer will guten Kuchen backen“, während sie mit ihren alternden Händen arbeitete. Allein ihr Summen zu hören, wäre Musik in meinen Ohren gewesen. Für diesen Moment konnte ich vorgeben, dass sie wirklich glücklich war. Sie hatte die ganze Zeit geschwiegen, in der ich sie kannte, sie hat nie ein Wort gesprochen. Stattdessen griff Maria nach ihrem Notizbuch, das sie in ihrer Schürze aufbewahrte, und schrieb, was sie sagen wollte. Die meiste Zeit wusste ich bereits, was sie brauchte oder dachte. Es war wie eine Geheimsprache, die wir erfunden hatten. Maria würde den Kühlschrank ansehen und für einen Moment innehalten, wenn mir klar wurde, dass sie etwas brauchte. Meistens Eier, immer die Eier. Manchmal, wenn ich nach einem schrecklichen Schultag nach Hause kam, schien sie es bereits zu wissen. Maria griff nach der heißen Schokolade, stellte sie vor mich hin und tätschelte sanft meine Hand, um mir zu zeigen, dass sie zuhörte. Ich spürte eine Wärme hinter mir, die über meinen Kopf ragte. „Sadie, wie geht es dir?“, sprach Herr Dobson leise zu mir. Seine Augen waren noch von der zuvor von mir gehaltenen Grabrede glasig. Wie ich eine kurze Rede über ihr Leben halten konnte, ohne in Tränen auszubrechen, werde ich nie verstehen. „Mir geht es gut, Herr Dobson“, lächelte ich ihn an, um ihm zu zeigen, dass es mir mit der Zeit gut gehen würde. „Ich nehme mir nur etwas Zeit, um mich ordentlich zu verabschieden.“ Er nickte und legte seinen Arm um meine Schulter. Herr Dobson drückte mich fest an seinen Schultern und sah mich an. Ich konnte es nicht ertragen, zu ihm aufzuschauen. „Es tut mir leid, dich zu drängen, Liebes, aber alle sind schon gegangen. Wie wäre es, wenn du noch eine Nacht bei uns zu Hause bleibst? Alleine in diesem Haus zu sein, könnte momentan deprimierend sein.“ Herr Dobson rieb mir ermutigend den Rücken. Frau Dobson kam langsam auf mich zu, griff von hinten nach meiner Hand und rieb Kreise auf dem Handrücken. „Ich möchte euch nicht zur Last fallen, und ehrlich gesagt, ich gehe jetzt lieber zurück. Du und Frau Dobson, ihr wart so nett zu mir und ich könnte wirklich nicht mehr verlangen.“ Ich versuchte das Brennen in meinen Augen zurückzudrängen und wusste, dass mein Herz wieder brechen würde. „Unsinn, Sadie, wir haben dich groß werden sehen, du hast in unserem Lokal gearbeitet, du bist für uns nichts weiter als eine Tochter.“ Ich lächelte Frau Dobson an. Eine weitere Nacht würde es wohl nicht schaden, hier zu bleiben, nehme ich an. Ich küsse meine Fingerspitzen und streiche sie über den Sarg, nehme eine der dunklen Rosen vom Sarg. Ich werde sie mit nach Hause nehmen und zwischen ein paar Büchern pressen, damit sie trocknet und sie später in ein Sammelalbum legen. Seitdem Maria vor einer Woche verstorben ist, habe ich Kisten mit ihren Sachen und meinen Sachen gepackt. Wir haben beide nur das Nötigste gehabt. Wir haben uns nicht nach der neuesten Technologie gesehnt, den neuesten Klamotten oder auch nur unsere Wohnung großartig dekoriert. Ich bin tagsüber immer zur Schule gegangen und abends habe ich im Lokal gearbeitet, seitdem ich erst elf Jahre alt war. Unsere Gesellschaft hat ausgereicht. Ich habe die Zeit mit Maria geliebt, aber ich wusste auch, dass ihr etwas in ihrem Leben fehlte, was sie so deprimiert hielt. Ich kenne nicht die ganze Geschichte von Maria, nur vom Hörensagen von den einheimischen Freunden in der Stadt. Selbst dann waren es begrenzte Informationen. Maria wurde angeblich von Wölfen in der Nähe der Stadt angegriffen, zusammen mit ihrem damaligen Ehemann, während sie zelteten. Das war etwas, was sie jedes Wochenende gemacht haben. Sie liebten die Natur und die Leute scherzten darüber, dass sie sich eine Hütte bauen und irgendwo abseits des Stromnetzes im Wald leben sollten. Es dauerte drei Monate, bis sie aus dem Koma erwachte, um von ihren Kopfverletzungen, Kratzern und Knochenbrüchen zu genesen. Ihre Stimmbänder waren gerissen und das verursachte bleibende Schäden. Sie versuchte zu sprechen, aber nichts entkam ihren Lippen. Die Krankenschwestern mussten sie beruhigen und ihr die Schäden an ihrer Stimme erklären. Die Ärzte sagten, als sie aufwachte, wollte sie nur ihren geliebten Ehemann Jeremy. Als der Arzt sich hinsetzte und ihr erzählte, was passiert war, brach sie zusammen. Niemand konnte sogar ihr Schluchzen hören, während sie still dasaß und Tränen ihr Gesicht hinunterrannen. Es gab sogar Gerüchte, dass Blut in ihren Tränen gewesen sei, aus Sehnsucht nach ihrem geliebten Ehemann. Ich seufzte, während ich weiterhin mit meinem Zeigefinger meine Tränen auf dem Sarg nachzeichnete. Maria war die einzige Familie, die ich je gekannt habe. Wie soll ich weitermachen und ein Leben für mich finden? Ich weiß nicht einmal, wer ich bin. Ich habe den größten Teil meines Lebens nach der Schule gearbeitet, um die Rechnungen zu bezahlen und mich um sie zu kümmern. Niemand wollte eine Elfjährige ernst nehmen, bis Herr und Frau Dobson kamen. Die Familie Dobson nahm mich in ihr örtliches Lokal auf und brachte mir alles bei, was ich wusste. Ich war Kellnerin, Tellerwäscherin, Spülerin, Bäckerin, Köchin und die Liste ging weiter. Ich war ihnen so dankbar und sie konnten mir Dinge beibringen, von denen ich wusste, dass meine Tante Maria es nicht konnte. Als ich elf Jahre alt wurde, hatte ihre Depression ihren Tribut gefordert. Ihr fiel es schwer, einfach nur am Leben zu bleiben. Mit achtzehn Jahren wurde ich offiziell ihre Pflegerin, nachdem ich das Gymnasium abgeschlossen hatte. Im Café arbeitete ich während des Frühstücks, des Mittag- und Abendessens und manchmal bis spät in die Nacht. Dazwischen rannte ich nach Hause, um sicherzugehen, dass sie versorgt, gekleidet und sauber war. Jeden Tag fand ich sie dabei, ihre Kuchen zu backen, dabei immer mehr in dem gleichen tristen Muster verloren. Viele Leute aus der Stadt sagten, dass ich ihr einziger Lebenswille war. Ich gab ihr Hoffnung in einer dunklen Zeit, seit ihr Ehemann fort war. Sie hatten eine so tiefe Liebe, dass sie kurz davor war, das Leben aufzugeben, bis ich an ihrer Tür auftauchte. Jetzt, da ich erwachsen war und sie merkte, dass ich mich selbst versorgen konnte, gab sie auf. Ich würde immer lächeln, wenn ich sie sah. Sie versuchte, es mir zurückzugeben, aber mit der Zeit wurden aus Tagen Wochen, aus Wochen Monate und Jahre. Sie konnte das Lächeln nicht mehr erwidern. Sie wurde in ihrer eigenen kleinen Welt abwesend. Stille Tränen überfluteten ihr Gesicht, während sie ein Bild von ihr und Jeremy an ihrem Hochzeitstag festhielt. Frau Dobson zog an meiner Hand und führte mich zu ihrem Haus und dann nach oben. Sie gab mir einen schnellen Kuss auf mein vom Weinen ruiniertes Gesicht und ging zur Tür. Das kurze Lächeln auf ihren Lippen versicherte mir, dass alles in Ordnung sein würde. Ich wusste, dass das wahr war. In meinem Herzen wusste ich, dass sie bei Jeremy war und sie wieder zusammen waren. In diesem Moment beschloss ich, dass ich nicht mehr weinen kann. Ich sollte Freudentränen für sie haben. Sie ist dort, wo sie sich so lange gewünscht hat zu sein. In den Armen ihres Jeremy. Maria hatte sich das schon so lange gewünscht. Will ich eine so tief gehende Liebe? Möchte ich einen Seelenverwandten haben, den ich lieben und schätzen kann? Was wäre, wenn sie eines Tages nicht mehr da wären, genau wie bei Maria? Auf der Erde zurückgelassen zu werden und weiterzugehen, aber ein Teil deiner Seele wäre in Wirklichkeit gestorben? Würdest du überhaupt noch ein Mensch sein? Maria pflegte mir Bilder von ihr und Jeremy zu zeigen. Sie lächelte und lachte still, während ich sie einfach ehrfürchtig beobachtete. Sie erinnerte sich an die guten Zeiten. Ich wünschte, ich könnte diese Geschichten hören. Ja, so etwas würde ich mir wünschen. Jemanden zum Lieben zu haben. Marias Augen funkelten immer, wenn ich seinen Namen sagte, und ich wollte wirklich etwas Ähnliches finden. Sie schrieb mir einmal auf Papier: „Sadie, finde deine Liebe, den Einen und Einzigen. Er wird dir Schmetterlinge im Bauch geben und seine Berührung wird deine Seele entzünden. Ihr werdet zueinander hingezogen werden und erst dann erkennen, was euch gefehlt hat. Ich würde alles wieder so machen.“ Ich hoffe nur, einmal eine so tief gehende Liebe empfunden zu haben, auch wenn es mich erschreckt. Sie hat keinen einzigen Blick auf einen anderen Mann geworfen und nur an ihn gedacht. Ich habe immer an Seelenverwandte geglaubt, an diese eine perfekte Person für dich. Maria hat mir das von Anfang an eingetrichtert. Wenn das alles wäre, was ich aus Marias zahllosen Lebenslektionen mitgenommen hätte, glaube ich, ich wäre glücklich. Ich war schon immer verrückt nach Liebesromanen und hatte eine ziemliche Sammlung. Ich hatte meine Favoriten, und einer davon ist, wenn sie beide wussten, dass sie zusammen sein sollten. Die Hemmungen, die Neigung, wo ihre Seelen kämpften, um einander zu finden, damit ihre Körper eins werden konnten. Ich seufzte, als ich aus dem Fenster schaute. Die Sonne ist untergegangen und die Sterne erscheinen am Himmel. Ich frage mich, ob mein Seelenverwandter dort draußen ist und nach mir sucht. Ich weiß, dass ich nicht gesucht habe, weil ich mich um Maria gekümmert habe. Vielleicht war es an der Zeit, meine Sachen zu packen und einen neuen Ort zu finden. Ich weiß, dass mein Seelenverwandter nicht in dieser Stadt ist. Sie war klein und jeder kannte jeden. Ich drehte mich zur Seite, legte meinen Arm unter mein Kissen und schlief ein, in einen Traum, wo ich vielleicht eines Tages meinen Seelenverwandten finden könnte. Vielleicht könnte es der Mann in meinen Träumen sein.

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