Kapitel 63 - Heimkehr unter dem blutigen Mond

908 Worte

Der Nebel hing noch immer tief, als sie den schmalen Pfad aus der Schlucht emporstiegen. Die Luft war kühl und schmeckte nach Eisen, Schweiß und feuchtem Moos. Die Wölfe des Rudels schritten geduckt, ihre Ohren hochgestellt. Kein Laut war zu hören außer dem Schmatzen des Schlammes unter ihren Stiefeln und Pfoten. Elena hatte das Gefühl, dass der Wald sie beobachtete. Der Mond über ihnen schien größer, schwerer – als warne er sie. „Still.“ Adrians Stimme war kaum mehr als ein Knurren. Seine Nase zuckte. „Wir sind nicht allein.“ Bran spannte sich an, die Muskeln unter seinem Fell zuckten. „Sie warten auf uns.“ Dann brach es los. Aus dem Nebel schossen sie hervor – fünf, sechs Schatten, größer als gewöhnliche Wölfe, ihre Augen gelb, ihre Mäuler blutig. Es waren Überlebende des Kampfes, d

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