Die Höhle bebte. Staub rieselte von der Decke, die Runen an den Wänden pulsierten wie ein Herzschlag, schneller, lauter, als würden sie auf den Kampf reagieren. Zwei Gestalten standen einander gegenüber – erschöpft, aber noch nicht besiegt. Adrian kniete am Boden, Blut tropfte von seiner Stirn, seine Hände zitterten, doch seine Augen glühten noch immer silbern. Gegenüber stand Raskor, der Anführer des dunklen Rudels, schwer atmend, aber immer noch unheimlich mächtig. Seine Narben leuchteten in einem roten Schimmer, gespeist von der dunklen Magie der Runen. Elena hing noch immer in den Fesseln an der Wand des Kerkers, ihre Augen voller Verzweiflung – und Hoffnung zugleich. Sie spürte Adrians Erschöpfung, aber auch, dass er noch nicht gebrochen war. „Du kannst mich nicht besiegen,“ knurrt

