achtzehn

1912 Worte

Andre Der Morgen nach unserem Streit fühlt sich an wie ein Kater, nur ohne den Alkohol. Die Luft in der Suite ist so d**k, dass man sie schneiden könnte. Als ich aufwache, ist die andere Seite des Bettes bereits leer und kalt. Makisha ist schon weg. Sie ist mir ausgewichen, noch bevor die Sonne richtig am Himmel stand. In der Firma ist es nicht besser. Wir arbeiten im selben Gebäude, wir atmen dieselbe klimatisierte Luft, aber wir leben in verschiedenen Galaxien. Wenn wir uns im Flur begegnen, nicken wir uns nur professionell zu. Ein kurzes, kühles Nicken, wie unter Geschäftspartnern, die sich eigentlich nicht leiden können. „Frau Miller, haben Sie die Berichte für die neue Duftlinie fertig?“, frage ich sie, als ich an ihrem Büro vorbeigehe. Meine Stimme ist flach, völlig ohne Emotion.

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