bc

Mein CEO-Ex – Lass mich gehen

book_age16+
3
FOLGEN
1K
LESEN
zweite Chance
unbeschwert
stadt
like
intro-logo
Werbetext

Wir waren drei Jahre lang verheiratet, doch seine Liebe hatte ich nie wirklich. Als seine Jugendliebe zurückkehrte, genau wie versprochen, bekam ich nur die kalten, unbarmherzigen Scheidungspapiere vorgelegt.

„Wenn ich unser Kind unter meinem Herzen tragen würde – würdest du dich dann immer noch scheiden lassen?“ fragte ich und klammerte mich an den letzten schwachen Hoffnungsschimmer, mein letzter verzweifelter Versuch.

Seine Antwort war, wie erwartet, ebenso kalt wie immer.

„Ja.“

Ich schloss die Augen, unterdrückte die Tränen und entschied mich schließlich, loszulassen – seine Entscheidung zu respektieren.

Jahre später war mein Herz zu Asche geworden. In einem Krankenhausbett liegend, zitterte ich, als ich die Scheidungspapiere unterschrieb.

„Alexander, von diesem Moment an schulden wir einander nichts mehr …“

Was ich jedoch nie erwartet hätte, war der sonst so entschlossene und unerbittliche CEO, der an meinem Krankenbett kniete. Seine Stimme war heiser, fast gebrochen, als er flehte:

„Vivienne, lass dich nicht von mir scheiden … bitte.“

chap-preview
Kostenlose Vorschau
Kapitel 1
„Mrs. Vivienne, die Testergebnisse zeigen, dass Ihre Gebärmutterschleimhaut von Natur aus dünn ist, und der Fötus im Moment nicht besonders stabil. Sie müssen besonders auf Ihre Ernährung und Bewegung achten. Eine dünne Gebärmutterschleimhaut erhöht das Risiko einer Fehlgeburt, und viele Frauen, die dies einmal erleben, können danach nicht mehr schwanger werden.“ Der Arzt gab weiterhin Ratschläge, während er ein Rezept vorbereitete. „Hier ist die Medikamentenliste. Bitte holen Sie Ihre Medikamente in der Apotheke ab.“ „Danke, Doktor“, sagte ich und stand langsam vom Stuhl auf. Der Arzt fügte noch einen letzten Rat hinzu. „Seien Sie besonders vorsichtig und überanstrengen Sie sich nicht!“ „Danke, Doktor. Ich werde vorsichtig sein“, antwortete ich mit einem Lächeln und einem Nicken. Drei Jahre Ehe, und niemand hatte sich mehr auf dieses Kind gefreut als ich. Ich war entschlossen, es mit ganzem Herzen zu beschützen. Nachdem ich meine Medikamente abgeholt hatte, verließ ich die Klinik und ging zurück zum Auto. James Carter, der Chauffeur, startete den Wagen und warf mir einen Blick durch den Rückspiegel zu. „Mrs. Hawthorne, Mr. Hawthornes Flug landet um 15 Uhr. Sollen wir direkt zum Flughafen fahren?“ „Ja, fahren wir.“ Der Gedanke, dass ich in nur zwanzig Minuten wieder mit Alexander Hawthorne vereint sein würde, ließ ein süßes Lächeln über meine Lippen huschen, und mein Herz klopfte voller Vorfreude. Alexander war fast einen Monat auf Geschäftsreise gewesen, und ich hatte ihn schrecklich vermisst. Unterwegs konnte ich nicht widerstehen, den Schwangerschaftsbericht aus meiner Tasche zu ziehen und noch einmal einen Blick darauf zu werfen. Meine Hand legte sich sanft auf meinen Bauch. Hier, in mir, wuchs unser Baby – meines und Alexanders. In nur acht Monaten würde es geboren werden. Ich wollte ihm diese gute Nachricht unbedingt sofort erzählen. Als wir am Flughafen ankamen, parkte James Carter das Auto an einer gut sichtbaren Stelle. „Mrs. Hawthorne, möchten Sie Mr. Hawthorne anrufen?“ Ich sah auf die Uhr und vermutete, dass Alexander bereits ausgestiegen war, also wählte ich seine Nummer. Doch statt seiner Stimme hörte ich nur eine automatische Ansage, dass die Leitung vorübergehend nicht erreichbar sei. „Sein Flug könnte sich verspätet haben. Warten wir noch ein bisschen“, sagte ich. Nach einer Weile war Alexander immer noch nicht erschienen. Ich rief erneut an, aber die Leitung war weiterhin nicht erreichbar. „Warten wir noch ein bisschen.“ Flugverspätungen waren schließlich nichts Ungewöhnliches; manchmal dauerten sie eine Stunde oder länger. Zwei Stunden später. Ich wählte Alexanders Nummer erneut. Dieses Mal ertönte keine kalte automatische Ansage. Der Anruf wurde schnell angenommen, und ich hörte eine vertraute, tiefe, magnetische Stimme. „Vivienne?“ „Alexander, bist du schon aus dem Flugzeug ausgestiegen? Jim und ich sind auf dem Parkplatz von Terminal D. Komm einfach zu uns.“ Am anderen Ende herrschte einen Moment lang Stille, dann antwortete plötzlich eine Frauenstimme: „Entschuldigung, Alexander ist gerade auf der Toilette. Er ruft Sie später zurück.“ Bevor ich etwas sagen konnte, wurde der Anruf abrupt beendet. Ich starrte einen Moment lang benommen auf den Bildschirm meines Handys. Ich erinnerte mich daran, dass Alexander auf dieser Reise seine Assistentin nicht mitgenommen hatte. Ich wartete und starrte auf den nun dunklen Bildschirm, in der Hoffnung, dass Alexander zurückrufen würde. Zehn Minuten vergingen, doch es kam kein Anruf. Nach weiteren fünf Minuten konnte ich nicht widerstehen und wählte erneut seine Nummer. Ich wartete lange – der Anruf war fast schon dabei, sich automatisch zu beenden –, als endlich jemand abnahm. Eine vertraute männliche Stimme erklang, tief und voller Charme. „Vivienne?“ „Alexander, wo bist du? Jim und ich sind auf dem Parkplatz von Terminal D. Komm einfach her.“ Wieder eine kurze Pause. „Tut mir leid, ich habe vergessen, mein Handy einzuschalten, nachdem ich aus dem Flugzeug gestiegen bin. Ich habe den Flughafen schon verlassen.“ Mein Lächeln verschwand sofort. „Dann … soll ich zu Hause auf dich warten?“ Ich biss mir auf die Lippe. „Ich habe dir etwas zu sagen.“ „In Ordnung, ich habe dir auch etwas zu sagen.“ „Ich lasse Maggie Hayes, das Kindermädchen, dein Lieblingsessen vorbereiten …“ „Iss du allein. Ich habe noch etwas zu erledigen und komme später zurück.“ Ein Stich der Enttäuschung durchzuckte mich, doch ich antwortete ruhig: „Okay.“ Gerade als ich auflegen wollte, hörte ich am anderen Ende wieder die Frauenstimme von vorhin. „Alexander, entschuldige, Vivienne hat dich vorhin angerufen, und ich habe vergessen, dir Bescheid zu sagen …“ Mein Herz sank, und ich runzelte die Stirn. Gerade als ich Alexander fragen wollte, wer diese Frau war, wurde die Verbindung plötzlich unterbrochen. Ich starrte auf mein Handy, presste die Lippen zusammen und sagte zu James: „Fahren wir nach Hause.“ James bemerkte meine Stimmung und fuhr schweigend vom Flughafen weg. Beim Abendessen hatte ich kaum Appetit, doch um des Babys in meinem Bauch willen zwang ich mich, wenigstens ein wenig zu essen. Im Wohnzimmer lief der Fernseher. Ich saß auf dem Sofa, ein Kissen im Arm, und warf immer wieder einen Blick auf meine Uhr, ohne mich wirklich für das zu interessieren, was im Fernsehen lief. Es war bereits zehn Uhr abends. Ich gähnte und schlief schließlich ein, ohne es zu merken. Halb wach, halb im Traum fühlte ich plötzlich, wie mein Körper leichter wurde, als hätte mich jemand hochgehoben. Benommen meinte ich einen vertrauten Duft und einen Hauch von Alkohol wahrzunehmen. „Alexander?“ murmelte ich. „Ich bin’s.“ „Du hast getrunken …“ Ich konnte die Müdigkeit in seiner Stimme hören. „Ja, ich habe mit ein paar Freunden etwas getrunken“, antwortete Alexander träge. Aus dem Badezimmer war das Geräusch von fließendem Wasser zu hören. Ich runzelte leicht die Stirn, drehte mich um und versuchte weiterzuschlafen. Doch plötzlich wurde die Decke halb von meinem Körper gezogen, und eine warme Hand legte sich auf meine Taille und glitt mit neckender Berührung über meine Kurven. „Mm … heute nicht …“ murmelte ich mit geschlossenen Augen, noch halb im Traum, und versuchte ihn aufzuhalten. Irgendwo in meinem Unterbewusstsein hatte ich Angst, dass es dem Baby in meinem Bauch schaden könnte. Seine Hand hielt inne und wanderte schließlich zu meinem Rücken. „Schlaf weiter.“ Ich widersprach nicht länger und glitt bald wieder in einen tiefen Schlaf. Am nächsten Morgen wachte ich auf und stellte fest, dass seine Anwesenheit verschwunden war. Nur die leicht zerknitterten Bettlaken bewiesen, dass Alexander tatsächlich da gewesen war. Ein Hauch von Bedauern überkam mich – wie hatte ich letzte Nacht so schnell einschlafen können? Aber das spielte keine Rolle. Heute würde alles genauso sein. Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, ging ich in den begehbaren Kleiderschrank und suchte einen weißen Anzug für Alexander heraus. Eine Schwangerschaft sollte etwas Freudiges sein, also legte ich auch eine rot gestreifte Krawatte dazu und platzierte sie am Fußende des Bettes, ein wenig aufgeregt. Alexander war bereits von seinem Morgenlauf zurückgekehrt. Er trug Freizeitkleidung und saß auf dem Sofa. Als ich die Treppe hinunterkam, sah er auf, legte das Dokument in seiner Hand beiseite und sagte: „Lass uns essen.“ Nach dem Frühstück atmete ich tief durch und versuchte, das schwache Lächeln und die Erwartung in meinem Gesicht zu bewahren. „Alexander, ich muss mit dir sprechen.“ Er würde sich doch über das Baby freuen, oder? „Ich habe dir auch etwas zu sagen.“ Er hob den Blick, seine Stimme ruhig. „Du zuerst.“ Ich lächelte süß, obwohl sich Unruhe in mir regte. „Vivienne, lass uns … scheiden.“ Alexander stand auf, nahm das Dokument vom Sofa und reichte es mir. „Das ist die Scheidungsvereinbarung. Sieh sie dir an. Wenn du Fragen hast, werde ich mein Bestes tun, um dir entgegenzukommen.“ Mein Herz setzte einen Schlag aus. Ich starrte ihn fassungslos an, mein Kopf leer, als hätte ich ihn nicht richtig verstanden. Es dauerte lange, bis ich es begriff. Meine Lippen bewegten sich kaum, als ich flüsterte: „Scheidung?“ Er will sich scheiden lassen? Einfach so, aus dem Nichts? Alles kam so plötzlich, dass ich völlig unvorbereitet war. „Wir wurden in jener Nacht beide manipuliert und zu dieser Ehe gezwungen, und wir haben sie nie öffentlich gemacht. In diesem Fall ist es besser, die Sache früh zu beenden“, sagte Alexander ruhig, fast so, als würde er über etwas Belangloses sprechen. Mein Gesicht wurde blass, und die Luft um mich herum schien plötzlich kälter zu werden. Mein Herz fühlte sich an, als würde es zusammengedrückt werden, sodass mir das Atmen schwerfiel. Nein. Nein. Ich habe ihn neun Jahre lang geliebt. Seit ich mit sechzehn Jahren in die Hawthorne-Dynastie eingetreten bin, bis jetzt, mit fünfundzwanzig, auf dem Höhepunkt meiner Karriere. Von meiner unschuldigen ersten Liebe bis zu drei Jahren Ehe – das waren die schönsten Jahre meines Lebens. Ich habe ihn nicht aus Not geheiratet. Ich habe ihn geheiratet, weil ich es wollte. Aber für ihn war es nur „Notwendigkeit“. Ich atmete tief durch, versuchte mich zu fassen, sah ihm direkt in die Augen, meine Stimme leicht zitternd. „Sind wir in diesen drei Jahren nicht gut miteinander ausgekommen? Bist du dir wirklich sicher? Du willst dich wirklich … von mir scheiden lassen?“ Das Wort „Scheidung“ fühlte sich schwer an, als es meine Lippen verließ. „Ich bin mir sicher.“ „Und was ist mit Pop-Pop und Nana …?“ fragte ich steif. „Ich werde es ihnen erklären.“ Seine Antwort war flach und gleichgültig. „Wenn ich …“ Ich zögerte, stellte die Frage, die ich wirklich stellen wollte, am Ende aber nicht. Er schien etwas ungeduldig zu sein und unterbrach mich. „Isabella ist wieder im Land.“ Diese Worte trafen mich wie ein Dolch in die Brust, und das Blut rauschte in meinen Ohren. Gefühllos nahm ich die Scheidungsvereinbarung von ihm entgegen und sagte mit tonloser Stimme: „Okay. Ich sehe sie mir an.“ Die Erklärungen über Manipulation und Notwendigkeit spielten keine Rolle mehr. Was jetzt zählte, war nur noch eines: Isabella Blackwood, seine erste Liebe, war zurück im Land.

editor-pick
Dreame-Wahl des Editors

bc

Die wahre Erbin ist zurück: Die Familie kämpft darum, mich zu verwöhnen

read
1K
bc

Gebunden an Satans sohn

read
2.8K
bc

VERHEIRATET MIT MEINEM HOCHMÜTIGEN FEIND

read
1.2K
bc

KING of Abuse Band 1

read
1K
bc

DIE NACHT, IN DER ICH ZUR OBSESSION DES DON WURDE

read
2.0K
bc

Der verborgene Erbe des Alphas

read
1.1K
bc

Wird nicht passieren...

read
7.2K

Scannen, um App herunterzuladen

download_iosApp Store
google icon
Google Play
Facebook