Kapitel 14

1268 Worte

Ich schloss schnell die Augen und tat so, als würde ich schlafen. In meinem Kopf wiederholte ich ständig: Ich darf ihn nicht sehen, ich darf ihn nicht sehen, ich darf ihn nicht sehen. Doch mein Körper zitterte leicht und verriet meine Emotionen. Seine Schritte kamen näher. Er trat an das Bett. Mein Herz raste und sprang mir fast bis zum Hals. Plötzlich überflog mich eine Kälte, als die Decke angehoben wurde. Ich erstarrte vor Angst, hielt die Augen fest geschlossen und meine Beine wurden steif, während ich mir verzweifelt einredete: Ich schlafe, ich schlafe. Solange ich sein Gesicht nicht sah, würde er mir nichts tun. „Ich weiß, dass du wach bist. Öffne deine Augen und sieh mich an, oder ich lasse dich leiden, bevor ich dich töte“, flüsterte er mir ins Ohr. Mein Kopf wurde leer, und der

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