Lupo

1273 Worte

Lupo – nach all dem Blut, dem Feuer, der Nähe – endlich fragt. Nicht als Feind. Nicht als Geliebter. Sondern als Mann, der spürt, dass etwas Grundlegendes an der Frau neben ihm nie ganz hier war. Wahrheit wie eine Klinge Der Wagen gleitet durch das verregnete Umland Roms, hinein in die Hügel. Fernab der Stadt, fernab der Kameras. Die Leichen der Nacht sind zurückgelassen, doch nicht vergessen. Sie reden nicht. Nur das Prasseln des Regens auf der Windschutzscheibe, das Knacken des Leders unter ihren Fingern. Lupo fährt. Isabella sitzt daneben, reglos, die Hände in den Manteltaschen, die Augen nach vorn gerichtet. Dann, leise, fast zärtlich – aber mit diesem Stahl in der Stimme, der ihr Herz einst für ihn geöffnet hatte – fragt er: „Wer. Bist. Du. Wirklich?“ Sie antwortet nicht sofor

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