Kapitel 8: Das Blut und der Pakt

909 Worte

Aeris Der kalte Wind dringt in meinen Umhang, während ich neben Damián reite. Die Burg verschwindet allmählich hinter uns, verschlungen von dem Morgennebel. Um uns herum eskortieren uns etwa ein Dutzend Reiter schweigend, ihre dunklen Umhänge wehen in der Luft. Ich werfe einen Blick in Damiáns Richtung. Sein Gesicht ist starr, ausdruckslos, als wäre es aus Stein gemeißelt. — Wohin gehen wir? Er antwortet nicht sofort. Seine Augen fixieren den Horizont, als wägt er das Gewicht seiner Antwort. — Zum Grenzdorf. Ich runzle die Stirn. — Warum? — Weil jemand es gewagt hat, meine Autorität herauszufordern. Ein kalter Schauer läuft mir den Rücken hinauf. Wir reiten stundenlang, durchqueren Wälder und Flüsse unter einem bedrohlichen Himmel. Die Atmosphäre ist schwer, fast erdrückend, als

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