Aeris Der Kuss ist brutal, besitzergreifend, durchdrungen von einem Hunger, den er nicht einmal zu verbergen versucht. Eine Welle der Hitze explodiert in mir, ein unkontrollierbares Feuer, das sich mit der Kälte seiner Umarmung vermischt. Ich sollte ihn zurückstoßen. Aber stattdessen klammere ich mich an ihn. Und in diesem Moment verstehe ich, dass ich verloren bin. Die Stille dehnt sich zwischen uns, während ich mich plötzlich zurückziehe, keuchend, die Brust von einem unsichtbaren Sturm gehoben. Damián starrt mich an, unbeweglich, als hätte er meine Reaktion vorausgesehen. — Das ist nicht… Ich kann nicht… Die Worte sterben auf meinen Lippen. Mein Körper zittert noch von der Wärme seines Kusses, aber mein Geist schreit, dass es ein Fehler war. Ein Fehler, den ich mir nicht leisten

