Kapitel 10: Der Unsichtbare Pakt

1564 Worte

Aeris Die Kälte der Nacht dringt unter meine Haut, doch sie kann nichts gegen das Feuer ausrichten, das mich von innen verbrennt. Ich reibe über mein Handgelenk und versuche, das dunkle Zeichen zu tilgen, das dort windet, als könnte eine einfache Geste seinen Einfluss auf mich brechen. Aber es ist da. Unauslöschlich. Die Stimme von Damián hallt noch immer in meinem Geist, schwer und unausweichlich: „Dieses Band ist untrennbar.“ Ich schüttle den Kopf und weigere mich, diese Wahrheit zu akzeptieren, die sich mir aufdrängt. Ich bin keine Sklavin. Ich bin kein Wesen, das er als einfaches Objekt beanspruchen kann. Und doch… irgendetwas in mir flüstert eine andere Geschichte. Ein Teil von mir, heimtückisch und verräterisch, empfindet weder Wut noch Angst angesichts dieses Zeichens. Sondern

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