Kapitel 18: Ein Gespräch und seine Folgen Am nächsten Morgen fahre ich mit gemischten Gefühlen zu meiner Mutter. Der Himmel ist grau, und es scheint, als ob der Regen jederzeit einsetzen könnte. Die Straßen sind ungewöhnlich leer, was mir genug Zeit gibt, in meinem Kopf Szenarien durchzugehen, was sie von mir wollen könnte. Als ich schließlich vor dem kleinen Häuschen parke, in dem ich aufgewachsen bin, steht die Haustür bereits offen. Meine Mutter steht in der Tür und winkt mir zu, ihr Lächeln so warm wie immer, aber in ihren Augen erkenne ich etwas, das mich beunruhigt. „Ayra, Schatz! Komm rein, es ist so schön, dich zu sehen.“ Ich lasse mich von ihrer Umarmung einhüllen, spüre die vertraute Geborgenheit, die mich für einen Moment beruhigt. „Hi, Mom. Alles in Ordnung?“ Sie führt mic

