Kapitel 54 Das Licht verblasst, aber mein Herz rast noch immer. Ich drehe mich panisch um, versuche Finn zu finden, aber es gibt nur diese Spiegel. Einer nach dem anderen zeigt mein eigenes Gesicht – doch es ist nie genau mein Gesicht. Die Ayra, die ich sehe, lächelt mich in einem Spiegel kalt an, in einem anderen weint sie, die Tränen laufen ihr unaufhörlich über die Wangen. In einem dritten Spiegel sehe ich mich mit einem harten, berechnenden Blick, als wäre ich zu etwas fähig, das ich mir selbst niemals zutrauen würde. „Was soll das?“, frage ich in die Stille. Meine Stimme hallt, als würde der Raum endlos sein, doch die einzige Antwort ist mein eigenes Echo. Ich gehe näher an einen der Spiegel heran, mein Herz schlägt laut in meiner Brust. „Was wollt ihr von mir?“ Die Ayra im Spieg

