Im Raum herrschte eine fast erdrückende Stille. An den Wänden hingen alte Gemälde, die Szenen aus vergangenen Zeiten darstellten – Schlachten, Rituale, Menschen, die in Dunkelheit und Licht miteinander kämpften. In einer Ecke stand ein großer Steintisch, auf dem ein vergilbter Brief lag. Neben dem Brief befand sich ein weiteres Symbol – dasselbe wie auf dem Schlüssel, aber in noch präziserer Ausführung. Ich hob den Brief auf und öffnete ihn vorsichtig. Die Handschrift war alt und brüchig, aber die Worte waren deutlich: „Wahrheit beginnt dort, wo das Herz brennt. Nur wer den Schatten in sich besiegt, kann das Licht entzünden. Suche den Turm, der die Dunkelheit durchbricht, und du wirst finden, was verloren ging.“ Ich spürte, wie mein Herz in meiner Brust zu pochen begann – schneller, als

