7.

957 Worte

Die Sonne dringt durch die dünnen Vorhänge meines Schlafzimmers und weckt mich sanft. Der gestrige Tag war ruhig, fast ein wenig heilsam, und ich fühle mich heute etwas klarer. Es ist, als würde ich langsam lernen, wie ich mich selbst wieder zusammensetzen kann – nicht in Eile, sondern in meinem eigenen Tempo. Ich stehe auf, ziehe mir eine gemütliche Strickjacke über und gehe in die Küche, um Kaffee zu machen. Der Duft erfüllt den Raum, und ich setze mich mit der dampfenden Tasse an den Küchentisch. Während ich den ersten Schluck nehme, fällt mein Blick auf das Foto von Jon und mir, das noch immer auf dem Tisch liegt. Es ist wie ein stiller Beobachter, der mich an die Zeit erinnert, die ich hinter mir lassen möchte. Ich nehme das Bild in die Hand und betrachte es genauer. Unser Lächeln w

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