Kapitel 45 Die Dunkelheit scheint keine Grenzen zu kennen. Es fühlt sich an, als ob ich in einem endlosen Raum aus Nichts schwebe, gefangen zwischen dem, was war, und dem, was kommen könnte. Mein Herz schlägt schneller, als ich Weldons Stimme wieder höre – leise, aber deutlich. „Ayra… Du musst es verstehen.“ „Weldon!“ Ich schreie, doch meine Stimme wird von der Leere verschluckt. „Bitte, ich brauche dich! Hör auf, dich zu verstecken!“ Aber da ist keine Antwort. Stattdessen spüre ich, wie der Boden unter mir nachgibt, als würde alles unter meinen Füßen zusammenbrechen. Ein kalter Schauer läuft mir den Rücken hinunter, und ich kann den Geschmack von Metall auf meiner Zunge spüren. „Was willst du von mir?“ flüstere ich und kämpfe gegen die Tränen, die mir in die Augen steigen. „Was soll

